Wer hat Anne Applebaum die Brieftasche geklaut ?
Leute, vergesst die diplomatische “Mini-Krise” zwischen England und Russland ! Vergesst auch die Streitereien um das Kosovo, den KSE-Vertrag, den “Raketenschild”. Schreit “MORD” und lasst die Hunde des Krieges los … denn Anne Applebaum wurde in Moskau die Brieftasche geklaut !
Okay, zugegeben, die Story ist nicht mehr ganz frisch … sie ist eine Woche alt. Bereits am Dienstag, dem 24. Juli 2007, erschien Frau Applebaums erschreckender Bericht in der Washington Post … auf Seite A15 (guckst du hier).
Die Washington Post dürfte hinlänglich bekannt sein, man nennt sie auch die “Potomac Prawda” (russisch: Потомаc Правда), aber … who the fuck is Anne Applebaum ?
Anne Applebaum ist ein sogenannter “Op-Ed Columnist”, eine Kolumnistin. Stets bemüht die Wahrheit (russisch: Правда) über “die Misere in Russland” zu entdecken und darüber zu berichten. Sie schreibt über den armen Nikita … der Stress mit den Behörden hat, weil seine Wohnung privatisiert werden soll … über Alla … deren Sohn einen Herzinfakt hatte … über die “Kafkaesque Bürokratie” in Russland … und natürlich über die Kriminalität in moskoviter Luxusherbergen.
As for me, my wallet was stolen from my hotel room in the middle of the night, clearly an inside job.
Übersetzung: Was mich betrifft, meine Brieftasche wurde mitten in der Nacht aus meinem Hotelzimmer gestolen, ganz klar ein Insiderjob.
Anne Applebaum ist bekannt für ihre Berichterstattung aus Russland, besonders für ihre Entdeckung, dass die Wurzel allen Übels direkt bei Putin liegt. Ihr bevorzugtes Schlagwort heißt: Putinismus.
Onkel Wanja hat Blähungen … Putinismus … Großväterchen Alexej hat einen steifen Hals … Putinismus … die Babuschka von nebenan hat den Ziegenpeter … Putinismus … .
Was liegt da näher als zu vermuten, dass die geklaute Brieftasche auch eine ganz bestimmte Ursache hat … ihr ahnt es schon … Putinismus.
Anne Applebaums “Putinismus” ist derart lächerlich, dass sich die ersten Kolumnisten (natürlich die von der Konkurrenz) sich das Maul über Frau Appelbaum zerreißen.
Folgender Artikel ist bei eXile.ru und European Tribune (als Kommentar) erschienen:
(London) Britische Behörden haben einen Durchbruch bei der Aufklärung der Frage “Wer hat Anne Appelbaum die Brieftasche geklaut” erzielt. Anne Applebaum, die Kolumnistin der Washington Post, wurde im Verlauf ihrer letzten “Finde-Eine-Tragödie-in-Moskau-Mission”, in ihrem Hotel, zum Opfer eines Diebstahls.
Wir glauben das der Kreml Anne Applebaum die Brieftasche geklaut hat, dies nur um ihr eine Nachricht zukommen zu lassen.
Die Nachricht lautet:
“Wenn Du nach Moskau kommst, in einem teuren Hotel absteigst um Spuren des Zerfalls Russlands zu finden, dann werden wir Deine Brieftasche finden. Egal in welchem teuren Hotel Du absteigen wirst, wir können Deine Brieftasche klauen, unbemerkt ‘rausrennen, in einer dunklen Gasse verschwinden, sie öffnen (die Brieftasche) und herausfinden ob Du eine dieser Typen bist, die ein abgelaufenes Kondom (jenseits des Haltbarkeitsdatums) in ihrer Brieftasche mit sich herumtragen.”
Ganz klar, der Kreml “operiert” außerhalb jeglicher zivilisatorischer Grenzen !
Erklärungsversuch zum “Vorher-Nachher-Effekt”
Am heutigen Tage erschien auf “Krusenstern” der Beitrag “Der Vorher-Nachher-Effekt: Wenn Putin durch Moskau fährt“. Vollmer wirft darin, voller Verwunderung, zwei Fragen auf die er sich nicht erklären kann. In kollegialer Absicht, und natürlich nur zum Zwecke der Meinungsbildung, versucht Российская Федерация dem “Blogjournalisten” diese Fragen zu beantworten.
Frage 1:
Unvorstellbar, wie die Polizei die chronisch verstopften Moskauer Strassen frei bekommt.
Hmmm … wie wäre es mit “koordinierter und routinierter Polizeiarbeit” ?
Im Gegensatz zu den verunglimpfenden Berichten, über die russische Polizei, auf “Krusenstern” (Beweis: “Police Academy” in Russland - die Fotos”, “Russische Polizisten sind echte Kerle!” und “Übermotivierte” Polizisten in Russland”) ist die russische Polizei keineswegs ein Haufen von knüppelnden Versagern.
Die Struktur der russischen Miliz (russisch: Милиция), wie man die Polizei in Russland nennt, lässt sich bestens auf den Webseiten des Innenministerium der Russischen Föderation nachlesen. Sicherlich findet Vollmer jemanden der ihm diese Seiten übersetzt.
Frage 2:
Ob sich umgekehrt Putin vorstellen kann, dass der Schweizer Verkehrsminister und Ex-Bundespräsident ohne Bodyguards in der Strassenbahn durch Zürich fährt ?!?
Vorstellungsvermögen, Intelligenz und Bildung waren immer , neben vielen anderen Eigenschaften, Grundvoraussetzungen für die Aufnahme an der Akademie der russischen Nachrichtendienste. Ohne “Vorstellungsvermögen” dürfte es Vladimir V. Putin wohl nicht gelungen sein bis zur Postition des Leiters des FSB (Федеральная служба безопасности Российской Федерации), dem Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation, aufzusteigen.
Ohne “Vorstellungsvermögen”, also ohne die Fähigkeit sich vorzustellen wie lächerlich die eigene Russophobie ist, wird man nie mehr werden als … nun ja … ein Betreiber eines “Monothematischen Russland - Fachblog” mit klar erkennbaren personen- und verhaltensbedingten Defiziten. Zum richtigen Journalisten wirds da nicht reichen.
Nun zu der abschließenden Frage, warum ein “Ex-Bundespräsident ohne Bodyguards” in der Zürcher Straßenbahn fahren kann.
Hmmm … spontan wären da mehrere Möglichkeiten denkbar.
a) Der gute Mann ist so unwichtig, dass sich kein Terrorist oder Gangster für ihn interessiert.
b) Der gute Mann kann sich einfach keine Bodyguards leisten.
c) Der gute Mann kann sich kein Auto leisten und muss daher Straßenbahn fahren.
Da ich aber nicht in vollmerschen Bahnen denke, nehme ich einfach an, dass der gute Mann einfach keine Allüren hat und nicht im Wahn der eigenen Wichtigkeit (Stichwort: Власть
) lebt.
Eine Alternative bliebe noch, wäre ich von einer ähnlichen Phobie getrieben … was ich aber nicht bin.
Seit mehr als 60 Jahren stellt sich immer wieder die folgende Frage … Warum hat Hitler nie versucht die Schweiz zu überfallen ? Böse Zungen behaupten, dass selbst der bösartigste Diktator, egal wie wahnsinnig er auch sein mag, niemals seinen eigenen Bankier attackiert.
Solche “böse Zungen” schrieben folgendes …
«Es geht um den schlimmsten Raubzug in der Geschichte der Menschheit. Ein systematisches Vertuschungsmanöver eines sogenannt neutralen Landes, das die Geldgier zur Kollaboration mit den Nazis und zur Ableugnung seiner Verantwortlichkeit trieb.» (Aus einem Spendenaufruf des Präsidenten des WJC, Edgar Bronfman. Das Schreiben wurde verfasst, kurz nachdem WJC und Schweizerische Bankiervereinigung sich geeinigt hatten, «eine Lösung aller Probleme ohne Streit zu erzielen». Bundes- rat Cotti hat gegen diesen Aufruf und die haltlosen Angriffe im betreffenden Text schriftlich protestiert, NZZ, 1. Februar 1997).
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«Das Buch von Don Waters “Die Schweiz, Hitlers geheimer Verbündeter” erbringt den überzeugenden Beweis, dass die winzige, scheinbar unschuldige Schweiz insgeheim für die Nazis eine erstaunlich starke Militärmacht aufgebaut hat, welche auf den Zweiten Weltkrieg einen viel grösseren Einfluss ausgeübt hat als bisher angenommen.» (Kramer Rohfleisch, San Diego State University, 1998, aus «Nun lügen sie wieder», Verlag Rothenhäusler, Stäfa)
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«Während man einstweilen weltweit der Meinung war, dass der Schweiz kaum je ein Fehler passieren könnte, stellt man heute fest, dass sie im Grunde nur noch Fehler begeht. Aufgrund der Publikation von Hunderten von belastenden Dokumenten ist die Schweiz zu einer Nation von geldgierigen Bankern, Nazikollaborateuren und Räubern des Eigentums der Holocaust-Opfer geworden. Konfrontiert mit dieser Wahrheit, gerieten die Schweizer in Panik und verloren am Ende ihre Fassung. Es war diese Reaktion, die … einen zurücktretenden Präsidenten (Jean-Pascal Delamuraz) seinen guten Ruf und schliesslich das Schweizervolk seine Unschuld kostete.» (Gregg J. Rickman in «Swiss Banks and Jewish Souls»)
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«Falls Geld die Quelle allen Übels ist, dann war Hitler das Übel und die Schweiz die Ursache.» (Michael Hausfeld, NZZ, 28. April 199
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«Die Schweizer sollten herausfinden, welche Dreckskerle ihre Grossväter waren.» (BBC-Film NAZI- GOLD UND JUDENGELD in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen, 1997)
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Der Vorsitzende der Jewish Agency, Avraham Burg, erklärt, er sei unglücklich, dass es in der Schweiz Leute gebe, die wie (Botschafter) Jagmetti dächten. «Ich spreche nicht nur von den Banken, sondern auch von der Schweizer Regierung.» … «Die neutrale Schweiz war die Bank der Nazis.» Dazu die NZZ (29. Januar 1997): «Natürlich müssen sich die Schweizer Mitglieder der Volcker-Kommission irgendwann einmal fragen, ob sie mit einem solch zügellosen Polemiker noch am gleichen Tisch sitzen können.»
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«Lieber Freund, Wir haben soeben Hitlers geheimes Schweizer Bankkonto aufgefunden. Und der Jüdische Weltkongress hat jetzt bisher sorgfältigst geheimgehaltene Dokumente freigegeben, welche beweisen, dass Schweizer Bankiers noch immer gestohlenes jüdisches Gut verstecken. Unser Forschungsteam hat im weiteren bestätigt: Die Nazis transferierten mehr als sechs Milliarden Dollar gestohlenes Gold in und durch die Schweiz. Das Gold wurde den Zentralbanken europäischer Staaten sowie Juden gestohlen, die in Hitlers Todeslagern zugrunde gingen. Ein Teil des Goldes stammte von den Eheringen, Armbändern und vom Zahngold von Juden.» (Auszug aus einem Schreiben des Präsidenten des WJC, Edgar Bronfman, an jüdische Gemeinden in den USA und Europa, aus «Schweizerzeit», Abdruck des Originals, 11. Juli 1997) (S. 14 ff.)
Die erklärende Wirkung der “Disclaimer” …
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… dieser Artikel wurde als Beitrag zum Blog-Karneval “Ukraine” geschrieben.
Wer kennt sie nicht, die “Disclaimer” ? Man findet sie in E-Mails, auf Webseiten, in Blogs, auf Verpackungen … . Der Begriff “Disclaimer” stammt ursprünglich vom englischen to disclaim „abstreiten“, „in Abrede stellen“ ab. Im Internet wird er als “terminus technicus“ für einen Haftungsausschluss verwendet (Genaueres sagt Wikipedia).
Die wenigsten Verwender wissen allerdings wer den ersten “Disclaimer” in der modernen Geschichte verwendete und, vor allem, warum.
Der erste “Disclaimer” war der heute noch verwendete “All persons fictitious disclaimer” … der Hinweis, am Ende eines Kinofilmes, dass alle im Film auftretenden Personen und Charaktere “fiktional” und “frei erfunden” sind. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, oder Toten, sind “rein zufällig” und “nicht beabsichtigt”.
Der Anlass, der zu der Entstehung dieses “Disclaimers” führte, war ein Rechtsstreit zwischen den MGM Studios in Hollywood und dem russischen Grafen Felix Jussupow, sowie dessen Ehefrau Prinzessin Irina von Russland.
In dem 1932 von MGM produzierten Kinofilm “Rasputin and the Empress” suggerierten die Macher, dass die russische Prinzessin “Natascha” vom bösen Rasputin vergewaltigt worden sei. Es war jedoch klar ersichtlich, dass der Charakter der “Natascha” keinen anderen als denjenigen der russischen Prinzessin Irina darstellen sollte. Diese wiederum stritt vehement ab von Rasputin vergewaltigt worden zu sein und verklagete MGM auf Schadensersatz (Schmerzensgeld ?) wegen übler Nachrede.
Die Jury, die den Fall in den USA zu verhandeln hatte, sah sich den Film zwei Mal an und entschied danach, dass Prinzessin Irina durch den Charakter der “Natascha” personifiziert und damit verunglimpft worden sein. Die Jury sprach der klagenden Partei einen Schadensersatz in Höhe von 25.000 Britischen Pfund zu, eine für die damalige Zeit riesige Summe die nach heutigen Maßstäben einem Millionenwert entspricht.
Seit der Urteilsverkündigung versuchen sich die Hollywood-Produzenten nun mit dem berühmten “Disclaimer” vor Schadensersatzansprüchen anderer zu schützen.
Aus Angst, für gesetzte Links haftbar gemacht zu werden, findet sich heute auf zahlreichen Homepages (auch von Anwälten) ein Hinweis auf das Urteil vom 12. Mai 1998 des Landgerichts Hamburg mit dem Aktenzeichen: 312 O 85/98. Unter Berufung auf dieses Urteil wird behauptet, man müsse sich von allen Links distanzieren, um nicht dafür haftbar zu sein (Quelle: Wikipedia).
Beispiel:
Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert.
Für alle Links auf dieser Homepage gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen.
Die “befreiende Wirkung” dieser “Disclaimer” ist umstritten, einige Weblinks zum Thema können hier gefunden werden.
Wie “Admiral Golowko” auf seinem “Krusenstern Watchblog” mehrfach andeutet, sei der schweizer Blogger Jürg “Krusenstern” Vollmer bereits häufiger in den “Verdacht” geraten ein (möglicher) Plagiator zu sein.
Die Verdachtsmomente finden sich hier , hier und hier.
Wie dem auch sein, ob es sich bei Vollmer nun um einen begnadeten und missverstandenen “Blogjournalisten” handelt, oder aber um eine gescheiterte Existenz (die verzweifelt via seinem Blog um Aufmerksamkeit und eine Anstellung als “Journalist” bettelt) , bleibt dahingestellt. Beides wird von mir weder behauptet noch angedeutet.
Interessant ist jedoch, dass auch Vollmer jetzt Gebrauch von “Disclaimern” macht …
so z.B. diesen …
Dieser Beitrag beruht auf folgenden Quellen:
Diverse Geschichtsbücher, Wikipedia (de), Wikipedia (engl), Wikipedia (rus). Trotzdem kann der Text unvollständige oder unkorrekte Fakten enthalten. Bei entsprechenden Rückmeldungen über die Kommentarfunktion werden diese selbstverständlich umgehend korrigiert.
und diesen …
“..Wir publizieren (den Beitrag) wie immer ungekürzt und unkommentiert - zur Meinungsbildung”
Welche “erklärende Wirkung” die Vollmerschen “Disclaimer” haben sollen ist derzeit ungewiss. Eine Vermutung hierzu äußert der Kommentator “Jürgen” am 2. August 2007 um 08:59 hier:
LOL
Was sind denn unkorrekte Fakten? Behauptungen ohne halbwegs ordentlich zu hinterfragen?
Naja, für einen Tagebuchblog mag das ja noch angehen.
Aber wo liegen die Ansprüche eines Blogjournalisten? Liegen sie lediglich im Versuch der bloßen Selbstdarstellung des Protagonisten, verbunden mit einem zwanghaft anmutenden Drang nach Anerkennung?
Sagen die ständigen Zahlenspiele zur Beliebtheit eines “monothematischen Segelblogs” nicht auch etwas über möglicherweise vorhande Profilierungsneurosen aus?
Unter unvollständiges Aufbereiten von Fakten kann ich mir ja noch etwas vorstellen. Das macht ein krusender Blogjournalist und Alpenadmiral ja zu gerne. Ist es doch ein beliebtes Hilfsmittel zur medialen “Kälberzucht”. Hier könnte es zusätzlich noch zur Kompensation eigener Defizite sowie zur Gewinnung frischer “Jubelperser” beitragen.
Hier endet der Beitrag von “Российская Федерация” zum Blog-Karneval “Ukraine” . Der Beitrag versteht sich, selbstredend, “als Beitrag zur Meinungsbildung” . Alle Quellen wurden ordnungsgemäß zitiert und verlinkt.
“Trotzdem kann der Text unvollständige oder unkorrekte Fakten enthalten. Bei entsprechenden Rückmeldungen über die Kommentarfunktion werden diese selbstverständlich umgehend korrigiert.”
