… lange mussten wir ja nicht warten. So sicher wie ein Wolfspitz heult, so sicher geht ein “Monothematischer Russland Fachblog” in die Offensive wenn man ihm aufs Schwänzle tritt.
Der auf dem Swiss Metablog veröffentliche Artikel brauchte nicht lange auf eine erboste Antwort warten. Wie einst Martin Luther zu Wittenberg, so nagelte der “Fachblogger” Jürg ‘Krusenstern’ Vollmer gestern seinem schweizer Kontrahenten Matthias die “Vollmerschen Thesen” an die virtuelle Tür der Kommentarsektion.
Allerdings brachte es Vollmer nur auf 6 Thesen, Luther schaffte immerhin 95.
These #1
Es gibt kein Gesetz, dass man Blog-Kommentare publizieren muss. Es gibt hingegen Gesetze, welche den Blog-Inhaber für Kommentare mit strafbaren (zum Beispiel antisemitischen) Inhalten vor Gericht bringen. Ich habe von rund 1.000 Kommentaren in meinem Blog nachweislich genau 5 Kommentare gelöscht. Davon waren 4 vom gleichen Blogger aus Düsseldorf - einem bekannten “Russophilen” und Militaristen - der seither frischfröhlich herumerzählt, dass ich Kommentare zensuriere.
So so, der Matthias hat dem Krusenstern also einen strafbaren (z.B. antisemitischen) Kommentar ins Blögli geschrieben, denn sonst spräche ja nix gegen dessen Veröffentlichung. Tatsache ist aber, dass der von Matthias auf dem Metablog veröffentliche (und bei Krustenstern unterdrückte) Kommentar augenscheinlich keinerlei strafbaren Inhalt hatte. Oder beschuldigt Krusenstern den Matthias auf dem Metablog einen gänzlich anderern “Kommentar” veröffentlicht zu haben als er ihm daselbst ins Blögli schrieb ?
Die berechtigte Kritik an exzessiver Selbstbewerbung auf Wikipedia, genau genommen das permanente Verlinken des Krusenstern-Blogs in Wiki-Artikeln, stellt also einen Straftatbestand dar ? Nach welchem Gesetz ? Dem “Lex Vollmer” ? Was genau in des Matthias’ Kommentar hätte Vollmer vor den Kadi bringen können ? Erklärung bitte !
Der üble “russophile Militarist” den Vollmer anspricht, und damit kann er nur den Betreiber von Российская Федерация meinen, kann sich auch nicht daran erinneren jemals einen “strafbaren” Kommentar auf dem Krusenstern-Blögli hinterlassen zu haben, jedoch wohl einige kritische Fragen und Anmerkungen. Ähnlich jenen des Matthias in seinem Kommentar.
Ich erinnere mich auch noch deutlich an den, zwischenzeitlich entfernten, Vollmerschen Artikel, welcher der Blogosphäre einen Sketch aus Nascha Russia als “Momentaufnahme” aus dem Leben eines “real existierenden russischen Verkehrspolizisten” verkaufen wollte. Die Kommentare hierzu verschwanden auch, dicht gefolgt vom ganzen Artikel. Selbiges geschah auch mit dem Artikel über Putin, der angeblich in ganz Moskau den Verkehr anhalten lässt um mit Tatü Tata durch die Stadt zu brausen.
Der “russophile Militarist” bleibt, nach wie vor, bei seiner Behauptung. Krusenstern zensiert unliebsame Kommentare oder, wie Researchernet treffend bemerkte, veröffentlicht sie erst garnicht. Frei von dem Verdacht, Kommentare vor der Freigabe auch zu “moderieren” (”modifizieren”) sowie eine nicht unerhebliche Anzahl der Kommentare selbst zu schreiben, ist Krusenstern ebenfalls nicht. Man erinnere sich an die lautstarken Bekundungen auf Krusenstern, anonyme Kommentare, also solche ohne gültige Emailadresse und/oder Website, würden nicht veröffentlicht da sie ins Reich der Trolle gehörten. Seltsamer Weise findet sich aber eine nicht unerhebliche Anzahl an “Kommentaren” auf Krusenstern, die alle voll des Lobes sind aber weder durch eine gültige Emailadresse (Bloggerprofil) noch durch einen Link auf den betreffenden Blog verifizierbar sind. Aber wen störts ? Wenn Vollmer sich auf Wikipedia selbst “verlinken” kann, dann kann er sich auf Krusenstern auch selbst “kommentieren”.
These #2
Matthias schreibt: “Das [Schreiben meines Kommentars] ist inzwischen mehr als eine Stunde her. Und ich muss leider davon ausgehen, dass mein Kommentar nicht publiziert wird” Es kann durchaus sein, dass ich einen Kommentar an einem Montag Nachmittag nicht innert einer Stunde (sic!) freischalte. Bloggen ist zufälligerweise nicht meine berufliche Tätigkeit, sondern mein Hobby. Wenn Matthias deswegen beleidigt ist, dann tut mir das wirklich leid.
Na da staunt der Laie und der Experte wundert sich. Hatte Vollmer nicht erst kürzlich darüber geschrieben, dass er “auf der Höhe der Zeit” (neudeutsch: up to date) sei und Kommentare auf seinem Blögli per Smartphone überwachen und freischalten könne ? Das er, bewaffnet mit Longdrink und Strohhut, an der Balaklava Bay sitzend via Smartphone seinen “rocketing blog” beobachte, so wie der Hardcore Daytrader auch im Urlaub den Kurs der Schweinebäuche, des Kaffees oder des gefrosteten Orangensaftkonzentrates verfolgt ?
Zwischenzeitlich nimmt dem Krusenstern wohl keiner mehr ab, dass er ein “Hobbyblogger” sei. Vielmehr mehren sich die Verdachtsmomente, dass hier jemand, gekleidet und genährt durch die Transferleistungen der eidgenössischen Volksgemeinschaft, exzessiv bloggt und “wikipediert” um einen Big Boss der nationalen oder internationalen Medienlandschaft von den Qualitäten eines monothematischen Blogjournalisten zu überzeugen, damit dieser ihm mit einem hoch dotierten Anstellungsvertrag den Sprung in die Berufswelt der realen Journalisten ermögliche.
Wie bekanntlich alle Wege nach Rom führen, sollen auch alle Links in die Schweiz führen, nach Zürich, zum Fachblogger, damit auch ja jeder Medienboss von Krusenstern erfahre. Es darf einfach nicht sein, dass ein wissendurstiger Mogul die Wikipedia aufschlage und nicht via Weblink beim Krusenstern lande.
Und dazu muss man(n) halt 7/7, 24/24, 365/365 mit der Nase am Monitor des heimischen PCs, oder des Smartphones, kleben … auf das man(n) nicht eine einmalige Chance verpasse. Da diese Chance aber nicht kommen wird, kann man(n) doch ein Minütchen opfern und des Matthias’ Kommentar freischalten, oder ?
These #3
Ich habe Matthias nach seinem nicht publizierten Kommentar aber in zwei ausführlichen privaten E-Mails geschrieben, warum ich und vor allem die “Krusenstern”-Leser in meinem Weblog keine Metadiskussionen wünschen. In meinem Weblog kann jeder seine Meinung über einen konkreten “Krusenstern”-Beitrag schreiben - zum Beispiel der “Unbequeme”, der politisch so ziemlich die gegenteilige Meinung vertritt - aber nicht über Dinge ausserhalb meines Blogs, zum Beispiel in der Wikipedia. Dort gibt es genug Platz für Diskussionen. Wenn Matthias das nicht versteht, tut mir das wirklich leid.
Die berühmten Vollmerschen Emails … eine ganze Weile war mein Postfach auch voll von diesen Werken, bis mein böser Spamfilter die Mailadresse des Absenders fraß. Was wurde nicht alles darin berichtet … von bösen Menschen die ihn bis ins Privatleben verfolgen, die seine Leistungen als Berater in binationalen Partnerschaftsfragen diskreditieren, die sich über sein Namostu-Handbuch lustig machen … ja sogar von Brandstiftungen und Zerstörungen war die Rede. Letzteres allerdings “im übertragenen Sinne”. Nicht zu vergessen die “nächtlichen Drohanrufe” und die “Belästigungen am Arbeitsplatz” (???). Oy Weh !
Über die Möglichkeit der “freien Meinungsäußerung” auf Krusenstern hatten wir schon ausführlich gesprochen. Wäre diese tatsächlich möglich, des Matthias’ Artikel auf dem Metablog wäre nie nötig gewesen. Und Vollmer wäre auch nie ins Fadenkreuz von Kritikern wie Российская Федерация, Admiral Golowko, Researchernet oder Jürgen geraten. Auch wäre Vollmer nie in Foren wie Francomerano oder Der Chipsfabrik Tagesgespräch gewesen und regelmäßig blamiert und zerpflückt worden.
Dinge die außerhalb des Krusenstern stattfinden, aber Krusenstern betreffen, dürfen also nicht auf Krusenstern diskutiert werden. Das haben wir nun verstanden. Wieso darf “Krusensterninhalt” in die Wikipedia exportiert werden, und dies exzessiv, aber Wikipediainhalt nicht nach Krusenstern ? Ist Eigenwerbung, bzw. deren Enttarnung, eine Einbahnstraße ? Nochmals … Oy Weh !
Matthias hat das schon begriffen, die anderen Krusenstern-Kritiker auch, nur der Krusenstern hats noch nicht begriffen. Tut er uns daher leid ? Keineswegs.
Nein, es tut uns nicht leid das die Kritik aus der Wikipediadiskussion nun auf das Krusenstern-Blögli zurückgeschwappt ist. Wie war das mit dem “Wind” und dem “Sturm” ? Werden “Grisu - dem kleinen Blogdrachen”, der immer Feuerwehrmann werden wollte, die beiden “Brandherde” zuviel ? Es brennt in der Wikipediadiskussion und im Blögli ? Oy Gewalt !
These #4
Matthias schreibt: “Deine Blog-Beiträge sind häufig nicht wirklich Quellen, sondern erzählen mehr oder weniger augenfällig bestehende Texte nach.” Wie bitteschön soll ein Russland-Weblog die Quelle sein? Glaubst Du im Ernst, dass man Bloggern im Kreml ein Büro einrichtet? Vielleicht noch mit einem eigenen Samowar? Ich kenne fünf Moskau-Korrespondenten persönlich - auch die sehen vom Kreml meist nicht mehr als ein Tourist. Ich verwende deshalb Original-Quellen wie die staatliche russische Nachrichtenagentur und deklariere dies korrekt. Es dürfte in der Schweiz nur wenige Blogs geben, welche wie “Krusenstern” jede (!) Quelle in jedem (!) Beitrag sogar zweimal (!) nennen und verlinken
Matthias … Chapeau ! An vielen Stellen und bei vielen Gelegenheiten haben die Krusenstern-Kritiker auf die Tatsache hingewiesen, dass Krusenstern ein “RIA Novosti-Recycling-Blog” ist. Und obwohl die “Kollegen” von RIA Novosti bei Vollmer, in der Regel, nicht so gut wegkommen, ”recycled” er die RIA Novosti - Artikel dafür aber auch ungekürzt und im Sinne der Meinungsbildung.
Viele Blogger beziehen sich in ihren Artikel auf RIA Novosti - keiner behauptet allerdings ein “Monothematischer Russland Fachblog” zu sein, außer Krusenstern. Es ist schön das Vollmer fünf Moskau-Korrespondenten persönlich kennt (sofern es stimmt), wollen diese ihn nach dem “Krusenquatsch” aber auch noch “persönlich kennen” ? Oder sind mit den “5-Moskau-Korrespondenten” der Asolf, Curly von der Lärchenhöhe, die Baba Yaga, der Kater Kotofei Iwanowitsch und der Comic-Bogatyr Aljoscha Popowitsch gemeint ?
Zu dem “2-fach-verlinken und -benennen von Quellen” sollte auch folgendes nicht in Vergessenheit geraten. Erst nachdem Admiral Golowko dem Krusenstern seine “Quellen” mehrfach um die Ohren gehauen hat, erschien der “Krusenstern-Disclaimer” mit der “Quellenangabe”. Jetzt sogar mit dem merkwürdigen Vermerk, sollten “unrichtige Fakten” im Krusenstern-Blögli “auftauchen”, so seien diese bitte über die “Kommentarfunktion” zu reklamieren.
Was, bitte schön, sind “unrichtige Fakten” ? Entweder ist ein “Fakt” ein “Fakt”, dann ist er richtig, oder der “Fakt” ist “kein Fakt” und somit unrichtig. Könnten die “Unrichtigen Fakten” die Krusenstern-Artikel sein, die großzügig Fakten recyclen ?
Jedenfalls bleibt folgendes ein “Fakt” … die “5-Moskau-Korrespondenten” und die “Touristen” haben Moskau (und damit wenigstens einen Teil von Russland) jedenfalls gesehen … auch ohne Kremlbüro mit Samowar … und waren damit näher an Russland als Krusenstern es jemals war. Der futtert Russland nur aus der Konserve.
Damit hat sich auch die Vollmersche Frage erledigt, die da lautet, “Wie bitteschön soll ein Russland-Weblog die Quelle sein?”. Vollmer, er soll es nicht … darum gehört er ja auch nicht in die Wikipedia.
These #5
Apropos korrekt deklarieren, schreibt Matthias doch: “Ich habe mir nämlich die Mühe gemacht, im Wikipedia-Artikel zu Usmanow tatsächlich relevante News- und Blogartikel zu verlinken.” Stimmt, lustigerweise hast Du dabei nur mein Weblog vergessen, aus dem Du unter anderem folgenden Satz kopiert hast: “eine der bemerkenswertesten Sammlungen, die bei Sotheby’s je gehandelt wurden, und gleichzeitig eine der wichtigsten Sammlungen russischer Kunst in privater Hand.”
Errrmmm … der Matthias schrieb, so glaube ich, von “relevanten News- und Blogartikeln”. In diese Rubrik fallen Krusenstern-Artikel nun mal nicht … hätte Matthias “unrelevante News- und Blogartikel” geschrieben … ja dann … dann wärs was anderes. Hat er aber nicht, also ist diese Diskussion gegenstandslos. Lustigerweise hat Matthias den Krusenstern nicht vergessen, er hat ihn vielmehr bewusst ausgelassen.
Den berühmten Satz “eine der bemerkenswertesten Sammlungen, die bei Sotheby’s je gehandelt wurden, und gleichzeitig eine der wichtigsten Sammlungen russischer Kunst in privater Hand” hat es sicherlich schon vor Krusenstern gegeben. Kein seriöser Blogger hielte den Krusenstern zu solch einer Geistesleistung für fähig, sicherlich hat Matthias diesen Satz anderweitig gefunden, vermutlich in der “Originalquelle” wo Du, lieber Krusenstern, ihn Deinerseits geborgt hast. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe nach dieser “Originalquelle” zu suchen, sie wird sicherlich bald irgendwo auftauchen. Vielleicht ist es der Matthias sogar darselbst. Wie fast alle “Geistesleistungen” aus Krusenstern bisher anderswo nachträglich aufgetaucht sind, wird sich auch dieses Mirakel bald auflösen.
Jedenfalls ist es ebenso unwahrscheinlich, dass der Matthias auf “Krusenstern-Konserven” zurückgreifen muss, wie es unwahrscheinlich ist, dass im “Café Krusenstern” Frischverpflegung serviert wird.
These # 6
Ein Kuriosum ist, dass Matthias als Verfechter der Non-Blog-Regel in der Wikipedia im kritisierten Wiki-Artikel * ausgerechnet den Link auf mein Weblog gegen einen auf das bekannte deutsche Weblog “Spreeblick” ersetzt, welches eine “echte Quelle” aus Russland ist, deren Qualität ich nur beneiden kann:
“Meine Mutter sagte immer: Geld macht nicht glücklich. Aber es beruhigt. Meine Mutter kannte das Internet nicht, das vielköpfige Ungeheuer […] Nun scheint es nicht ganz ausgeschlossen, dass es, um erneut meine Mutter zu zitieren, Essig ist mit Usmanov und Arsenal. Denn wenn mein löchriges Gedächtnis mich nicht trügt, steht in den Statuten der englischen Premier League, dass man ein unbescholtener Bürger sein müsse, um einen Premier League Club zu besitzen. Und Unbescholtenheit geht nun einmal ganz schlecht zusammen mit einem Knastaufenthalt. Scheiß Internet.”
Nun, hier findet sich der einzige Punkt in den “Krusenstern-Thesen” welcher den wohlmeinenden Leser aufhorchen und zustimmen ließe.
Die “Non-Blog-Regel” sagt bekanntlich aus, dass in der Wikipedia keinerlei Verlinkung auf Medien mit wechselndem Inhalt, u.a. Weblogs, erfolgen darf. Über die Qualität des Inhaltes dieser Medien wird nichts gesagt. Obwohl es schon ein Sakrileg ist “Spreeblick” und “Krusenstern” in einem Satz, geschweige in einem Atemzug, zu nennen, an der “Non-Blog-Regel” beißt die Maus keinen Faden ab. Auch Links auf “Spreeblick” gehören demnach nicht in die Wikipedia.
Aber was solls … in der bereits mehrfach verlinkten Wiki-Diskussion zu dem Thema “Bloglinks” erkennt unser “Fachblogger” die “Non-Blog-Regel” ja bedingungslos an … oder doch nicht … da er ankündigt “sich auch weiterhin die Freiheit zu nehmen den Krusenstern-Blog in der Wikipedia zu verlinken”, allerdings nur … na … in “begründeten Ausnahmefällen” … in denen Krusenstern “exklusiv berichtet”. Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt !
Freuen wir uns also alle auf zukünftige kräftig verlinkte “Krusenstern-Exklusivberichte” in der Wikipedia, womit Krusenstern wohl so ziemlich alle seine “Artikel” meinen dürfte … und womit wir wieder am Anfang der “Never Ending Krusenstern Story” wären.
Last but not Least … hier noch der Schlusspunkt, den Krusenstern dem Matthias unter die “6 Thesen” setzt.
Alles in allem: Du hast hier einen Sturm im Wasserglas angerührt.
Au contraire … lieber Krusenstern … au contraire. Du hast versucht es dem Herrn Usmanow gleich zu tun und hast erneut einen Deiner Kritiker mundtot machen wollen. Bei Usmanow hats nicht geklappt … bei Dir auch nicht. Wie so oft bisher. Aber keiner würde es Dir jetzt verübeln, sollte Deiner Liste der “Trolle und Schmierfinken” nun ein weiterer Name hinzugefügt worden sein. Die “Trolle und Schmierfinken” befinden sich in exquisiter Gesellschaft.
In diesem Sinne !