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“Müllmann” Krusenstern …

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Schweiz by Heribert Schindler am Januar 15th, 2008

Fundsache

Die Wartezeit bis zur Freischaltung ihrer Kommentare verdanken die Leser und Kommentatoren dieses Weblogs zwei oder drei Trollen, welche die Kommentarspalten sonst “vollmüllen” würden. Im Normalfall werden Kommentare innerst Stundenfrist frei geschaltet. Nur wenn ich unterwegs bin, kann es ein paar Stunden dauern. “Zensur” und “Lektorat” gibt es hier aber definitiv nicht. Es sei denn, man bezeichnet die Müllabfur als Zensurbehörde…

Die Wartezeit bis zur Freischaltung ihrer Kommentare verdanken die Leser und Kommentatoren des “Krusenstern” einem “Troll”, der sich ohne “Zensur” und “Lektorat” seiner “Kommentarspalten” kritischen Fragen und der Aufdeckung seiner wissentlich falschen, populistischen und seine Vergangenheit verleugnenden Ausflüchte und Behauptungen gegenübergestellt sehen würde. Dies gilt es, im Interesse der Aufrechterhaltung einer “Legende” als “Journalist”, “Kommunikationsfachmann” und “Mitarbeiter nationaler / internationaler NGOs”, aber um jeden Preis zu verhindern.

Wer sich so vehement, populistisch und penetrant in das Rampenlicht der virtuellen Öffentlichkeit drängt, wer sich beharrlich weigert das Gerippe seiner “Legende” mit recherchierbarem und verifizierbarem Fleisch zu bepacken, wer nicht willens (oder in der Lage) ist einen wasserdichten “Lebenslauf” als “Journalist”, “publizistisch Tätigem” oder “Russlandfachmann” zu veröffentlichen (der auch einer Überprüfung standhält), der muss sich gefallen lassen, dass seine Kritiker auf das zurückgreifen, was sich über “Krusenstern” in den Weiten des Internets finden und belegen lässt.

Und dies ist eine erdrückende Vielfalt aus Spuren in Internetforen, die nun garnicht zu dem Image / der Legende eines seriösen Journalisten, Publizisten und / oder Russlandfachmannes passen wollen. Selbst bei wohlwollendster, unkritischster und oberflächlichster Betrachtung nicht.

Anstelle Kritiker fälschlich zu beschuldigen, sie würden “Kommentarspalten vollmüllen” oder jemanden “bis ins Privatleben verfolgen”, anstelle deren Kommentare zu zensieren, zu verdrehen, inhaltlich falsch darzustellen oder gänzlich zu unterdrücken, wäre es höchste Zeit für ein “coming out” .

Was spricht dagegen den Kritikern “das Maul zu stopfen”, sie zum Schweigen zu bringen, indem man seinen Background verifizierbar darlegt und spricht …

“Seht Ihr ? Das bin ich, nichts anderes habe ich behauptet !”

Solange dies nicht erfolgt ist, solange die “Legende” nichts als eine nebulöse Selbstdarstellung ist, solange helfen auch falsche Anschuldigungen und Schutzbehauptungen nicht … die da lauten … man sei ein seriöser Journalist, ein mit Herzblut recherchierender Publizist und Philanthrop … und die böse böse Welt neide einem nur die Aufmerksamkeit, Anerkennung und Würdigung derer man so dringend bedarf.

Abschließend eine Antwort auf die rhetorische Frage, ob die “Müllabfuhr eine Zensurbehörde sei”. Nein, das ist sie sicherlich nicht. Aber ein “Mülllaster” ist auch kein “Parfümzerstäuber” … er riecht auch nicht nach Veilchen … auch nicht wenn man(n) ihn mit Veilchen bemalt und in großen Lettern auf die Seite schreibt … “Ich bin ein Veilchentransporter und rieche gut”.

Dies funktioniert nur in den realitätsfernen Träumen eines “Müllmannes”, der gerne ein Parfümeur wäre …

One Response to '“Müllmann” Krusenstern …'

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  1. Jürgen said, on Januar 15th, 2008 at 20:07

    Heribert, schön Dich wieder zu lesen.

    Aber sei doch nicht immer so streng mit dem Zauberlehrling. Gerade jetzt, wo doch auch sein Freund Asolf anfängt zu kritisieren…………. (auch wenn es wieder gelöscht wird).

    Ich finde, Jürxi hat schon etwas mit einem Veilchentransporteur gemeinsam und ich halte ihn auch für einen aufrechten Philatelisten. Schließlich sammelt er Einkleberchen über die Russländer und heftet die Dinger dann zur besseren Meinungsfindung fast vollständig unkommentiert - aber wohl katalogisiert - in sein Klick-Poesie.

    Diese Leistung ist m.E. nicht nur eines Philatelisten würdig, man könnte das auch wohlwollend als eine Art der blogjournalistischen Müllsortierung deklarieren. Wenn Jürxi halt etwas kann, dann ist es das Parfümieren seiner blumigen Ausflüsse.

    Kann denn nicht schon der Verzicht auf eine wohlfeile Meinung als eine krusensternische Spielart des Altruismus gelten?

    Gruß Jürgen

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