Ist Krusensterns “Kleines Weblog-Handbuch” ein Plagiat ?
Achtung: Einleitend weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Formulierung dieses Artikels nicht um die Veröffentlichung eines Vorwurfes oder um eine Behauptung handelt, es handelt sich vielmehr ausdrücklich um eine Frage. Eine Frage die ich an die Gemeinschaft der deutschsprachigen Blogger richte, mit der Bitte und der Aufforderung eigene Recherchen anzustellen. Recherchen die, unter Umständen, zu einem ernüchternden Ergebnis führen könnten … oder aber zur Beantwortung der gestellten Frage im negativen Sinne.
Was ist Krusensterns “Kleines Weblog-Handbuch” ?
Am 10. April des abgelaufenen Jahres erschien auf dem Krusenstern-Weblog der Artikel “Das kleine Weblog-Handbuch - ein Ratgeber für Blogger“. Jürg Vollmer schreibt dazu:
Ein Weblog ist die einfachste Sache der Welt: Ein paar Mausklicks – und schon kann man drauflos schreiben und die ganze Welt liest mit. Ähm, na ja… ganz so einfach ist es doch nicht. “Das kleine Weblog-Handbuch” hilft bei den ersten Schritten - und darüber hinaus auf dem Weg zum erfolgreichen Blogger.
Seit diesem Tage wurde der Artikel mehrfach aktualisiert, fand letztendlich als “Version 1.1″ sein vorerst wohl endgültiges Zuhause auf dem Blog.
Wie bekannt ist zwischenzeitlich “Das kleine Weblog-Handbuch” ?
Eine Suchanfrage bei Google, mit dem Suchbegriff ”Das kleine Weblog-Handbuch”, liefert 1.560 Treffer. Nicht nur Blogger haben das “Das kleine Weblog-Handbuch” aufgegriffen und positiv besprochen, auch in diversen anderen Medien fand das “Das kleine Weblog-Handbuch” große Resonnanz. In unzähligen Kommentaren auf dem Krusenstern-Weblog wird das Werk gepriesen, in der Blogosphäre wird Jürg Vollmer, seit dem Erscheinen seines Werkes, aus- und nachdrücklich gelobt. Zurecht ?
Die Überraschung ?
Am heutigen Morgen habe ich seit langer Zeit einmal wieder einen Streifzug durch die anglophone Blogosphäre unternommen. Neben Andy Young (”Siberian Light”) habe ich auch Sean Guillory mal wieder besucht, mir seinen Blog “Sean’s Russia Blog” mal genauer angesehen. Grund dafür war sein Wechsel von Blogger.com zu WordPress, keine Ahnung wann er diesen Schritt vollzogen hat, sowie das neue Layout und Design.
Mit dem neuen Design, Blue Zinfandel 2.0 von Brian Gardner, hat Sean jetzt ein ansprechendes 3-Spalten-Design, überaus übersichtlich. Dank dieser Übersichtlichkeit habe ich dann auch den Auslöser für diesen meinen Artikel gefunden.
Das Gegenstück zum “Kleinen Weblog-Handbuch” ?
In der äußerst rechten Spalte auf Seans Blog, dort wo sich auch Blogroll und Linkliste befinden, an der vorletzten Position und über dem Verweis auf den bisher abgewehrten Spam, fand ich ein Icon.

Das Icon ist verlinkt mit “Reporters without Borders”, einer Organisation die man wohl niemandem vorzustellen braucht, eine Organistaion die bestens bekannt sein dürfte, sei es unter diesem Namen oder unter “Reporter ohne Grenzen” oder unter “Reporters sans Frontieres”, dem französichen Namen.
Der Link hinter dem Icon verweist auf folgende Seite bei RSF.Org :
Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents
Das “Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten” von RSF.Org erschien bereits im Jahre 2005, also — über den dicken Daumen gepeilt — zwei Jahre vor Krusensterns “Kleinem Weblog-Handbuch” und steht seit dem Erscheinungstag zum Download bereit.
RSF.Org bietet neben dem Download in zwei Versionen, ein 1,6 MB PDF-Dokument zum Lesen und eine 3,4 MB “druckerfreundliche” PDF-Version zum Ausdrucken, auch eine Erklärung zum “Handbook” an.
Do something good by creating your blog with us
Blogs get people excited. Or else they disturb and worry them. Some people distrust them. Others see them as the vanguard of a new information revolution. Because they allow and encourage ordinary people to speak up, they’re tremendous tools of freedom of expression. Bloggers are often the only real journalists in countries where the mainstream media is censored or under pressure. Only they provide independent news, at the risk of displeasing the government and sometimes courting arrest. Reporters Without Borders has produced this handbook to help them, with handy tips and technical advice on how to to remain anonymous and to get round censorship, by choosing the most suitable method for each situation. It also explains how to set up and make the most of a blog, to publicise it (getting it picked up efficiently by search-engines) and to establish its credibility through observing basic ethical and journalistic principles.
Was ist ein Plagiat ?
Es gibt sicherlich eine Vielzahl an Erklärungen für den Begriff “Plagiat”, ich bemühe daher die am einfachsten zugängliche Erklärung aus der Wikipedia: “Plagiat” .
Plagiat (von lat. plagium, „Menschenraub“ abgeleitet) ist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes oder Teil eines eigenen Werkes. Dieses kann sowohl eine exakte Kopie, eine Bearbeitung (Umstellung von Wörtern oder Sätzen), eine Nacherzählung (Strukturübernahme) oder eine Übersetzung sein. Manche Quellen klassifizieren auch erfundene Daten und unzureichend gekennzeichnete Zitate als Plagiate.
Interessant sind auch folgende Aussagen, abenfalls aus der Wikipedia:
Die freie Benutzung eines urheberrechtlich geschützten Werkes ist zulässig, um ein neues selbständiges Werk hervorzubringen. Das neue Werk muss aber selbst alle Voraussetzungen eines geistigen Werkes aufweisen und die schöpferische Leistung des benutzten Werks zu einem gewissen Maße verdrängen.
und
In der Wissenschaft wird – anders als in der Literatur bereits die Paraphrasierung eines Textes oder die nicht gekennzeichnete Übernahme einer Argumentation ohne Quellenangabe als Plagiat verstanden. Man unterscheidet zwischen Totalplagiat, bei dem ein kompletter Text übernommen wird, und Teilplagiat, sowie zwischen dem Verbalplagiat, das Formulierungen exakt übernimmt, und dem schwieriger aufzudeckenden Ideenplagiat, das lediglich Gedanken übernimmt, ohne deren Urheber zu zitieren. Außerdem gibt es Sonderformen wie das Autoplagiat (Selbstplagiat), bei dem eigene Arbeiten mehrfach verwertet werden. Oft gibt man zu, den zugrundeliegenden Text zwar “irgendwann” gelesen, die Quelle dann aber vergessen zu haben - und versucht Plagiate so zu rechtfertigen.
Warum stelle ich die Frage: “Ist Krusensterns “Kleines Weblog-Handbuch” ein Plagiat ?”
Ich habe das “Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten” von RSF.Org heruntergeladen und mit Jürg Vollmers “Das kleine Weblog-Handbuch - ein Ratgeber für Blogger” verglichen. Kurzum: Die Ähnlichkeit ist frappierend.
Das Werk von RSF.Org ist weitaus umfangreicher als Vollmers Werk, behandelt auch Fragen zur Ethik, gibt einen “regionalen Überblick” durch Stellungnahmen von Bloggern aus Deutschland, Bahrain, USA, Hong Kong, Iran und Nepal, gibt Hinweise und Ratschläge zur Thematik “Anonymes Bloggen” , “Der Sicherheit im E-Mail-Verkehr” und spricht in deutlichen Worten auch die Zensur an.
Aber … andere Schwerpunkte und Themen sind in ihrer Gliederung, ihrer Reihenfolge, ihrer Aufarbeitung, ihrem Inhalt … kurzum … in ihrem gänzlichen Erscheinungsbild dem “kleinen Weblog-Handbuch” zu ähnlich um die Frage “Plagiat oder nicht” gänzlich ignorieren oder von der Hand weisen zu können.
Stutzig macht mich auch der Abschnitt “Bloggers, the new heralds of free expression” aus dem Werk von RSF.Org. Er ist dem Artikel Vollmers “Machen Blogger Journalisten überflüssig” erstaunlich ähnlich, auch dieser erschien lange nach der Veröffentlichung des “Handbook” von RSF.Org. Auch die kürzlich bei Krusenstern erschienenen “10 Tipps für bessere Weblogbeiträge” finden sich, in ähnlicher Form, in dem “Handbook”.
Abschließende Bemerkung
Beide “Handbücher” in diesem Artikel vollumfänglich und ausführlich gegenüber zu stellen würde den Rahmen eines einzigen Artikels sprengen. Ich möchte hier auch nicht zu einer Vorverurteilung aufrufen, indem ich selektiv Beispiele aus beiden Werken anführe und vergleiche. Ich schließe mich Jürg Vollmer an, indem ich einen oftmals von ihm wiederholten Ausspruch aufgreife und Leser zur “Meinungsbildung” aufrufe.
Ich schließe daher diesen Artikel, indem ich zu dessen Anfang zurückkehre, und wiederhole, dass es sich bei der Formulierung dieses Artikels nicht um die Veröffentlichung eines Vorwurfes oder um eine Behauptung handelt, es handelt sich ausdrücklich um eine Frage.
Eine Frage die ich an die Gemeinschaft der deutschsprachigen Blogger richte, mit der Bitte und der Aufforderung eigene Recherchen anzustellen. Bildet euch eure Meinung und lasst sie mich wissen … die Kommentarsektion ist geöffnet.
Das letzte Wort gehört jetzt Wilhelm von Ockham und seinem berühmten Rasiermesser.
„Entia non sunt multiplicanda sine necessitate“
– „Entitäten dürfen nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden“ –
Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen. Und die einfachste Theorie, die bei der Beantwortung der von mir gestellten Frage entstehen könnte, könnte tatsächlich “Plagiat” lauten.

[...] AppScout - The Best and Worst New Software, Sites and Web Applications - Reviews, News and Opinions wrote an interesting post today on Ist Krusensterns âKleines Weblog-Handbuchâ ein Plagiat ?Here’s a quick excerpt Achtung: Einleitend weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Formulierung dieses Artikels nicht um die Veröffentlichung eines Vorwurfes oder um eine Behauptung handelt, es handelt sich vielmehr ausdrücklich um eine Frage. Eine Frage die ich an die Gemeinschaft der deutschsprachigen Blogger richte, mit der Bitte und der Aufforderung eigene Recherchen anzustellen. Recherchen die, unter Umständen, zu einem ernüchternden Ergebnis führen könnten … oder aber zur Beantwortung der geste [...]
Welche Bedeutung hat die Antwort auf Deine Frage?
Angesichts der uns bekannten Arbeitsweise des Herrn Krusenstern ist davon auszugehen, dass ein grosser Teil seiner Ratschläge nicht auf seinem Mist gewachsen sind…da dürfte das Weblog- Handbuch keine Ausnahme bilden.
Abgesehen davon ist besagtes Handbuch inhaltlich sehr dünn geraten, Zitat:
“Mit Ausnahme der Wundertüten-Weblogs sind die meisten Formen so genannte FachBlogs, weil Du als Blog-Autor in Deinem Thema ein Experte bist (oder zumindest sein solltest). Du kannst in einer Breite und Tiefe (!) schreiben, wie sie ein Wundertüten-Weblog und auch die Mainstream-Medien wie Zeitungen, Radio und TV nie bieten können! Dadurch bekommst Du eine Unique Selling Proposition, USP, also ein Alleinstellungsmerkmal, was sich wiederum bald einmal in den Leserzahlen äussern wird..”
“Weil Du als Blog-Autor in Deinem Thema ein Experte bist..”
Korrekt müsste er wohl schreiben: “Weil ich gerne ein Experte WÄRE.”
Und die “Breite und Tiefe” des Herrn Krusenstern ist ausgesprochen seicht und oberflächlich, genau wie sein sogenanntes Handbuch, noch ein Zitat:
“Verwende bildhafte Ausdrücke: Die wenigsten Menschen wissen, dass Krusenstern ein russischer Admiral und Weltumsegler war. Aber das Wort kann man sich gut merken und in Verbindung mit dem roten Stern des Logos ist sofort die Verbindung zu Russland hergestellt.”
Roter Stern = Russland…nun ist aber doch die Sowjetunion bereits 16 Jahre lang Vergangenheit, spielt aber keine Rolle, Hauptsache ein “bildhafter Ausdruck” ist gegeben…
Ob das nun plagiiert ist oder nicht…oberflächlich bleibt es so und so.
Welche Bedeutung ? Nun, bisher steht Krusenstern bei einer Vielzahl von Blogs in der Kritik für seine “Comment Policy”. Weiterhin ist seine Reputation durch seine Vergangenheit in der “Bi-Nationalen Szene” mehr als nur in Verruf geraten. Käme jetzt auch noch heraus, dass er sein “Handbuch” abgeschrieben hat, dass seine “Tipps” und einer seiner “erfolgreichsten” Blogartikel aus einer Arbeit der “Reporter ohne Grenzen” abgeschrieben sind … dann beginnen hoffentlich alle diese Blogs, Magazine und “Blogcamper” sich die richtige Fragen zu stellen … die da lauten sollten … “werden wir von Vollmer so richtig kräftig verarscht ?”. Vielleicht kommen dann die üblichen Jubelperser auch endlich zur Vernunft. So richtig prickelnd dürfte die Antwort, so sie denn in diese Richtung geht, für die Initiatoren von “Blogcamps” und “Bloggerevents” werden, bei denen ‘Adabai Krusenstern’ als Selbstdarsteller immer auf die Rednerbühne will und wohl häufiger auch steht.
Als ein solcher Veranstalter würde ich mich dann wirklich fragen, womit ich es verdient habe das ein “Referent” mich derart verarscht und wie mein Auditorium es wohl aufnimmt, von meiner Rednerbühne herab derart belogen worden zu sein. Auch müssten sich viele Leute fragen, wie gut die eigene Menschenkenntniss ist und wie bereitwillig man da einem Plagiator aufgesessen ist, ihn sogar gegen gerechtfertigte Vorwürfe vehement verteidigte und über den grünen Klee lobte.
Wohl gemerkt, sollte sich die Frage mit “Jau, Plagiat” beantworten lassen.
“..dann beginnen hoffentlich alle diese Blogs, Magazine und “Blogcamper” sich die richtigen Fragen zu stellen … die da lauten sollten … “werden wir von Vollmer so richtig kräftig verarscht ?”
Nein, diese Frage werden sich die meisten der Betreffenden wohl eher nicht stellen, hierzu ist die gesamte Blogosphäre inhaltlich zu oberflächlich und zu sehr auf Kumpanei ausgerichtet, in der Schweiz wohl noch mehr wie in Deutschland, traurig aber wahr.
Heribert, ich glaube ebenso wie mein Vorredner dass die “Hardecoreblogger” mehr oder weniger eine ziemlich kleine und gleichzeitig eine, ziemlich geschlossene Gruppe sind. So hat z.B asolf seinen Fankreis, da kann er noch so einen Blödsinn schreiben, seine friends finden es zumindest dann toll, wenn er von Assenstehenden dafür kritisiert wird. Das gilt aber auch für andere Blogger. Informations-oder Meinungsbildend sind Blogs eher nicht; die Dinger dienen doch zumeist mehr der Eitelkeit
Unser allseits geschätzter Jürg Krusenstern verfolgt aber neben der obligaten Selbstdarstellung noch ein anderes Ziel:
Er will entdeckt werden.
Da dieses “entdeckt werden” natürlich bei mangelndem Talent etwas schwerer fällt als bei einem richtigen Author mit Esprit, versteht sich doch von selbst.
Nicht nur in der Blogwelt wird mangelnde Inspiration bzw. fehlendes Talent durch das “Ausleihen” fremder Gedanken und Ergebnisse zu kompensieren versucht.
Wir, die wir Jürgi schon seit einiger Zeit kennen und beobachten, sind uns doch dessen “Arbeitsweise” bewusst. Warum sollte er bei der Erstellung eines “Ratgebers” auf “fremden Rat” verzichten? Hauptsache es steigert sein Ansehen oder die geheiligte Klickrate. Darum sind doch auch so kleine Filmbesprechungen in seinem Russlandfachblog ertragsstark - klickmäßig gesehen.
Dein Boxblogpgegner asolf hatte ja Recht mit seiner
harmonisch “entarteten” Kritik an den “Schweizerbloggermacher”: Nicht jeder Klick ist auch ein Leser. Ein echter unique Besucher kümmert der restliche Fachbloginhalt - neben seinem Suchergebnis -in diesem super Russlandadventsfachblog zumeist einen feuchten Kehrricht.
Und das schöne ist doch, Jürgi weiß das, wir wissen es und die, die ihn entdecken müssten, interessiert es einen Scheiß was er so schreibt. Für die ist er dann letztendlich nur mehr ein mehr oder weniger nützlicher Idiot, der deren Scheiß noch ein wenig weiter verbreitet……. .
So sitzt er vor seinem Rechner: träumt, klickt und schäumt….. .
Er ist doch keiner Mühe wert. Selbst der Watchblog des Admirals eruiert beim Admrialwatching lesenswerte Artikel. So bringt doch selbst ein kopielastiger, schweizerischer Russlandfachblog noch etwas beachtenswertes hervor.
Gruß Jürgen
P.S. Kannst eigentlich das outfit deines blogs wieder abändern?
Na, dann sollen die “Amigos”, oder “treue (Eid-)Genossen”, sich nicht wundern, wenn ihre geheiligte Blogosphäre nur ein trauriger Witz unter Freunden ist.
Jürgen, einen kleinen gedanklichen Fehler machst Du meiner Meinung nach schon. Du schreibst richtiger Weise, Vollmer wolle entdeckt werden. Ich bin geneigt zu sagen, Vollmer muss entdeckt werden … jedenfalls aus seiner Perspektive gesehen. Warum ? Kürzlich stieß ich auf einen Artikel in einem Blog, der sich mit den berühmten “10 Tipps” beschäftigte. Der dortige Blogger kennt Vollmer persönlich und schrieb (sinngemäß) folgendes über ihn: “Vollmer hat zwar wie G. einen journalistischen Background, ist aber seit einigen Monaten ‘nur’ noch Blogger”. Hinzu kommt folgende Erkenntnis … Vollmer erstellt zwar ständig neue “Profile” seiner Person, bei diversen Netzwerken und Portalen, bezeichnet sich in diesen “Profilen” aber als “Autor & Blogger”. Von der früheren Bezeichnung “Journalist & Kommunikationsfachmann” ist nirgends mehr die Rede. Laut eigener Auskunkt erzielt Vollmer über ‘Krusenstern’ kein Einkommen. Für mich kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass Vollmer über den Krusenstern-Blog eine bezahlte Anstellung als Medienschaffender anstrebt. Jetzt zähle doch einfach einmal den ‘nur-Blogger’ mit dem ‘Autor’ (von was wohl ?) zusammen … und Du bekommst was ? … richtig ! Seinen Blogfreunden mag es ja egal sein, ob er nun … ob er nun nicht … der Blogosphäre vielleicht auch … aber wäre es einem Verleger (von ‘wasauchimmer’
egal ob er mit der bezahlten Anstellung eines “Autor & Blogger” mit dem ständigen Risiko leben möchte sich mit Plagiatsvorwürfen auseiandersetzen zu müssen. Urheberrechtsverletzungen können für Medien sehr sehr teuer werden, oder ?
Heribert, ich glaube Jürgi schreibt gelegentlich für die berühmtberüchtigten WEB 2.0 Profi-Webdesigner und deren gewerbliche Auftraggeber (hoffentlich gegen Bezahlung) Blogbeiträge und sorgt zusätzlich für ein wenig traffic in den rankingrelevanten Netzwerken. Das ist doch schon fast ein wenig “Autor und Verkehrsblogwart”
Aber mal im Ernst, Du liest sein Geschreibsel, ich lese es und einige Redakteure sicherlich auch. Kannst Du dir vorstellen, dass Jürg über eine zeilenbezahlte, freiberufliche Tätigkeit in einem Lokalblättchen hinauskommen könnte? Ich nicht
, da kann er noch so sehr hoffen, dass blogs in der Medienhierachie aufgewertet werden. Er bedindet sich auf einer Journalisten-Hierachiestufe deutlich unter O, und der Jüngste ist er auch nicht mehr, da bleibt nicht mehr viel Zeit für die Karriereplanung - hoffentlich ist seine Frau eine bessere Floristin.
Aber Heribert, lasse Dich nicht aufhalten bei Deiner Aufklärungsarbeit, nur glaube ich, es ist nicht so unbedingt wichtig. Der Autor und Blogger Krusenstern spricht (schreibt) für sich selbst. Profis verstehen das schon richtig, sonst wäre er doch schon ein richtiger bezahlter Journalist, denn faul ist er ja nun wirklich nicht.
Gruß Jürgen
Ich kann mir das nur schwer vorstellen
Jürgen ? Was kannst Du Dir nur schwer vorstellen ? Anyway, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die “berühmtberüchtigten WEB 2.0 Profi-Webdesigner und deren gewerbliche Auftraggeber” sich mit einem Autor belasten würden, der a) im Verdacht steht keine eigenen Texte zustande zu bringen und b) feste daran arbeitet eine neue Maßeinheit zu etablieren … den “K-Meter” … die genau definierte Entfernung von einem Fettnäpfchen zum anderen. Und letzteres in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.
Heribert, der letzte Satz in meinem Beitrag sollte gar nicht da stehen, ich dachte ich hätte ihn überschrieben. Ich schreibe nämlich direkt, ohne Umweg über ein Textverarbeitungsprogramm, die Kommentare in Dein Blog.
Anyway, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die “berühmtberüchtigten WEB 2.0 Profi-Webdesigner und deren gewerbliche Auftraggeber” sich mit einem Autor belasten würden, der a) im Verdacht steht keine eigenen Texte zustande zu bringen…
Warum nicht, das wird doch von einem Ghostwriter verlangt……..
Ach wir sollten den Kerl nicht zu wichtig nehmen; mir reichen doch schon seine Ab- und Umschriften sowie seine herzhaft kommentarlos kommentierten Wirrungen völlig aus. Und richtig lieb gewonnen habe ich seinen monatlichen Zollstockreport mit gleichzeitigem Schwanzmeter Zurschaustellung.
Mehr erwarte ich gar nicht vom http://www. Beim letzten Millimetermessen hat sich sogar Prinz Asolf von Galiizien und Lodomerien mal richtig gefreut. Hatte er doch anschliessend mal kräftig auf die Pauke deleted - gedankenblöglich
Freudian Slip ? Einem Ghostwriter wird das Thema vorgegeben … er soll schließlich ‘an Stelle von’ einen Artikel oder gar ein ganzes Buch schreiben. Dazu muss er schließlich eigene Gedanken haben und wissen wie er das Thema, im Sinne seines Auftraggebers, be- oder aufschreiben soll. Wenn dieser Ghostwriter aber sein Auftragswerk wiederum bei anderen abschreibt, wozu braucht man ihn denn dann ? Abschreiben könnte sogar der faulste Auftraggeber selbst.
Letztendlich ist es egal wer zum Plagiat greift, der Auftraggeber oder der Ghostwriter, es bliebe ein Plagiat … und der geistige Eigentümer wüsste an wen er sich zu halten hat … der Auftraggeber wird’s seinem Ghostwriter schon danken. Wenn er noch alle … du weißt schon was.
Man kann ja immer mal zwischen den Zeilen lesen, dass dem Jürxi unterstellt wird auf Jobsuche zu sein.
Dazu habe ich mir ab und an auch schon Gedanken gemacht. Bin dabei zu dem Resumee gelangt, dass bei einer Zusammenarbeit mit ihm ich immer ein schlechtes Gefühl hätte, egal ob ich sein Chef, Kollege oder Untergebener wäre. Ich denke, ich muss das gar nicht beispielhaft erläutern. Und es liegt auch nicht daran, dass ich ihn noch nie mochte; es ist einfach so, dass ich ihn bzw. seinen Typ für nicht fähig halte, sich für betriebliche Ziele primär einzusetzen.
Ein schönes Wochenende…
researchernet
Auch als Geschäftspartner wäre er mir suspekt. Aber mir geht`s da wohl nicht alleine so, oder… ?
http://www.moneyhouse.ch/u/pub/fund-buro_vollmer_beratung_fur_nonprofit-organisationen_CH-320.1.049.690-2.htm
Und was macht ein “Fundraiser” gewöhnlich?
http://www.abendblatt.de/daten/2005/04/16/422082.html
Er bastelt Blogadventsskalender
Gruß Jürgen
Hier noch ein echter Knüller: Krusi himself..
http://en.sevenload.com/videos/MuXh4uI/blogcamp-krusenstern
[...] Ist Krusensterns “Kleines Weblog-Handbuch” ein Plagiat? [...]