Российская Федерация

Der “Doppel-Whopper-Index”

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am April 10th, 2008

Den Big-Mac-Index gibt es schon. Der Big-Mac-Index ist ein von der britischen Wochenzeitschrift The Economist seit 1986 berechneter Preis- und Kaufkraftvergleich, der auf der Universalität des Big Macs der US-amerikanischen Firma McDonald’s basiert. Die Big-Mac-Preise unterscheiden sich von Land zu Land erheblich. (Quelle)

Nach dem Vorbild des Bic-Mac-Index führe ich heute, für die Blogosphäre, den Doppel-Whopper-Index ein. Ich werde versuchen ihn mir patentieren zu lassen. Der Kotau geht an unseren Blogger-Kollegen Andreas “Asolf” Solf vom Grenzlandblog auf LiveJournal. Er lieferte die Initialzündung für diese Idee.

Während der Big-Mac-Index Kaufkraft und Preise vergleicht, wird der Doppel-Whopper-Index zukünftig die “Halbwertszeit” von Blogeinträgen vergleichen. Auch diese ist, von Blog zu Blog, unterschiedlich. Grundlage wird folgender Sachverhalt sein …

Am 09.04.2008 schrieb Asolf einen wunderschönen Blogeintrag, der sein “Geschmackserlebnis” beim Verzehr eines Doppel-Whopper schilderte. Asolf schmeckte der Burger nicht.

Begeistert vom Asolfschen Blogeintrag kam ich nicht umhin, ihm folgenden Rat zu erteilen … er solle den Doppel-Whopper zukünftig zuerst auspacken … dann ‘reinbeißen … dann schmeckt er besser.

Asolf quittierte meinen gut gemeinten Rat mit der sofortigen Löschung … nein … nicht des Kommentars … des kompletten “Doppel-Whopper-Blogeintrages”. Heute, am 10.04.2008 ist der Blogeintrag beim Asolf nicht mehr auffindbar.

Ergo … Die Haltwertszeit, also die Zeit in der die Hälfte eines Blogeintrages verschwinden kann, beträgt (gestern einberechnet) bei Asolf … 1 Tag.

Der Doppel-Whopper-Index-Faktor für Asolf ist demnach -1-

Сердечные поздравления !

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Glücksspiel, Schweiz by Heribert Schindler am April 10th, 2008

Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin des Krusenstern-8GB-Nano-iPod zu ihrem Erfolg ! Neidlos !

Das Gewinnerglück hätte nicht treffender treffen können … jung, weiblich, russisch, bi-nationale Ehe und wohnhaft in der Schweiz. So schrieb dann auch der Internet-Magazinist …

Die stolze Gewinnerin entdeckte Krusenstern, “als wir uns über die Formalitäten der Heirat zwischen einem Schweizer und einer Russin informierten. Ihr Weblog Internet-Magazin war uns eine grosse Hilfe.”

Da hat sich der Herr Krusenstern aber sicherlich mächtig gefreut, obwohl er ja seine Vergangenheit als “Berater in bi-nationalen Partnerschaften”, wie langjährig bei Interfriendship.de und im Namostu-Board dokumentiert, nun nicht mehr so überdeutlich in den Vordergrund rückt - ja sogar verleugnet.

Dafür weist Herr Krusenstern jetzt auf folgendes hin …

In Krusenstern findet die Gewinnerin “neben Informationen über meine Heimat auch Berichte über das Leben von Landsleuten in der Schweiz. Krusenstern liefert mir eine Perspektive auf Russland, welche ich so im Land selber nie erhalten habe.” Die Lektüre unseres Internet-Magazins habe zudem den angenehmen Nebeneffekt, dass die Lehrerin dadurch ihre Deutschkenntnisse verbessern könne.

Wir hätten nie gedacht dem Herrn Krusenstern einmal zustimmen zu können … in der Tat … er liefert eine Perspektive auf die Heimat der Gewinnerin, wie man sie so in Russland nie erhalten kann … und auch nirgendwo sonst in dieser Galaxie. Denn überall sonst legt man höchsten Wert auf eine fachlich und faktisch richtige Berichterstattung über Russland. Wie soll aber Herr Krusenstern auch fachlich und faktisch richtig über Russland berichten, ein Land das er selbst noch nie bereist hat ?

Aber, liebe Gewinnerin, Sie haben so viel mit Herrn Krusenstern gemeinsam … vielleicht wissen Sie es garnicht …

“Zur Zeit bin ich intensiv auf der Suche nach Arbeit, bei der ich meine Sprachkenntnisse und meine interpersonellen Fähigkeiten einsetzen kann …”

So geht es ihm wohl seit ca. 2 Jahren auch, zumindest aber seit dem Zeitpunkt, an dem er die Karriere als Berater für bi-nationale Partnerschaften aufgab und als Blogger Fachblogger Internet-Magazinist das Web-Zwo-Null Internet zu beglücken begann. Seitdem sucht er anscheinend auch intensiv nach Arbeit, bei der er seine “Fähigkeiten” einsetzen kann … die aber wohl keiner haben will, besonders nicht in der Medienwelt. Daher muss er weiterin bloggen fachbloggen internetmagazinieren.

Wir gratulieren also nochmals der Gewinnerin und schließen uns dem Herrn Krusenstern an …

In der Hoffnung, dass sie diesen nicht wieder in der Waschmaschine “testet”…

Nein, nicht den Herrn Krusenstern … den iPod natürlich.

Wir leben auch in der Hoffnung, dass Sie den Speicher des neuen 8GB-Nano-iPod nicht gleich formatieren, vielleicht befinden sich darauf die vielen Krusenstern-Blogartikel, von denen Herr Krusenstern sich im Laufe der letzten Jahre urplötzlich distanzierte und darum löschte. Vielleicht findet sich so auch das verschollene “Namostu-Handbuch”, oder das “Original” des “Kleinen Weblog-Handbuches” … zwei “Werke” die gesucht werden wie das Bernsteinzimmer. Denn wie beim Bernsteinzimmer kennt man bisher nur den Standort der (vermutlichen) Kopien.

Abschließend nur noch eine Frage … Ihr Schweizer-Ehemann …  bloggt der zufällig …

… unter dem Pseudonym “Mr. Thinkabout” ?

Putin, der dreiste Kerl !

Veröffentlicht in Die NATO, Rumänien, Russland by Heribert Schindler am April 10th, 2008

Wenn man der Washington Post  Glauben schenken darf, dann ist Wladimir Wladimirowitsch ein ausgesprochen dreister Kerl.

Da sitzen die Präsidenten und Premierminister der NATO-Staaten fröhlich zusammen, im Athenee Palace Hilton Hotel zu Bukarest, tafeln mit ihren Ehegatten in “geschlossener Gesellschaft”, und plötzlich platzt ein ungeladener Gast herein … Wladimir Wladimirowitsch … und sprengt die Party.

Although Russia does not belong to the alliance, and Putin had not been invited to the dinner, he showed up anyway, to everyone’s surprise.

Obwohl Russland nicht zur Allianz gehört, und Wladimir Wladimirowitsch nicht zum Dinner geladen war, tauchte dieser, zur allgemeinen Überraschung, trotzdem auf.

Ich sehe es quasi vor meinem inneren Auge … die hohen Herrschaften der NATO, nebst Gatten, sitzen zu Tisch und spachteln. Da platzt er herein, der dreiste Kerl. Die Krawatte gelockert, den obersten Hemdknopf geöffnet, die Lederjacke locker über die Schulter geworfen …

 

“Na, Mädels und Jungs, schmeckts ?”

 

Den Mächtigen der NATO bleibt der Bissen im Halse stecken, George W. lässt schnell das Whiskeyglas unter dem Tisch verschwinden, bekommt Schweißperlen auf der Stirn. Man ist schließlich “trockener Trinker”. Aber man bekommt sich schnell wieder in den Griff … macht höflich Platz … ein Stuhl ist ja noch frei.

The NATO leaders politely made room for him — as it happened, Afghan President Hamid Karzai had backed out at the last minute, leaving an open seat — but they were all buzzing at the breach of protocol and its larger meaning.

Der gute Hamid Karzai, seines Zeichens Präsident Afghanistans, hatte in letzter Minute abgesagt, war nicht erschienen. Seinen Stuhl bekommt jetzt Wladimir Wladimirowitsch. Da fragt man sich doch gleich … wann genau ist eigentlich Afghanistan in die NATO eingetreten ? Ich hab’s vergessen, weiß’ es jemand ?

Egal, geschockt, ob des groben Verstoßes gegen das Protokoll, ist man trotzdem. It’s shocking, isn’t it ?

Aber man sollte die Story der Washington Post vielleicht “mit einer Prise Salz nehmen” … man nennt sie nicht umsonst auch The Potomac Pravda.

Lustig wird es trotzdem gewesen sein, gerne hätte ich Mäuschen gespielt.