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Gefälschter “Kommentar”

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am April 25th, 2008

Kommentare á la AsolfVielleicht sollten wir Herrn Andreas “Asolf” Solf nun lieber “Lucio” nennen, denn weniger öffentlich kann man kein Eigentor schießen. Selten hat sich ein Blogger so offen selbst der Fälschung vermeintlich fremder Kommentare überführt, eingeräumt das er unter der Identiät eines Anderen auf dem eigenen Blog “Kommentare” veröffentlicht.

In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass Blogger Asolf auf seinem “Grenzland-Blog” hinterlassene Kommentare nachträglich veränderte. Durch das Einfügen oder das Entfernen von Wörtern, oder dem Umschreiben ganzer Passagen, verfälscht er damit Aussagen  und Sachverhalte.

Oftmals haben “Kommentare” im Grenzland das “Geschmäckle” der Fälschung, vermitteln den Eindruck sie seien nicht von einem außenstehenden Kommentator geschrieben worden, sondern von Andreas selbst.

Das Phänomen der “Sockpuppets”, dem Erscheinen mehrerer vermeintlich unterschiedlicher Personen - die tatsächlich aber nur eine einzige real existierende Person sind - ist in der Blogosphäre nicht unbekannt.

Sie tauchen oft als “Claqueure” oder “Jubelperser” auf, die einem Blogartikel heftig Beifall zollen.

Diese “Sockpuppets” werden gerne von solchen Menschen verwendet, die der Auffassung sind, nur ein gefüllter Kommentarbereich sei ein Indikator für den “Wert” eines Blogs. Es sind die gleichen Menschen, die auch gerne “Besucherzahlen” oder “Leserzahlen” veröffentlichen, die meistens ebenso fingiert sind wie die “Kommentare”.

Auf fremden Blogs lassen sie sich leicht identifizieren, meist über die IP-Adresse. Ein Blogger, der mit eigenen “Sockpuppets” auf dem eigenen Blog arbeitet, kommt zwar schnell in den Verdacht unlauter zu arbeiten, wird jedoch meistens nur ertappt wenn er sich selbst outet. Wie in diesem Falle Andreas Solf.

Der am 24 April um 18:55 Uhr auf “Grenzland” veröffentlichte Kommentar des “Heribert Schindler” ist nur eines von vielen Beispielen. Diesmal allerdings in einer besonderen Form.

Anstelle eine “Sockenpuppe”, nennen wir sie mal “Agathe”, ins Rennen zu schicken … um sie auf “Grenzland” entrüstet kommentieren zu lassen … 

“Sieh mal, Andreas, was der böse Heribert auf seinem Blog geschrieben hat … lass Dich nicht ärgern lieber Andreas … liebe Grüße … Deine Dich bewundernde Agathe” …

benutzt Andreas den Namen “Heribert Schindler” für seinen selbstgeschriebenen Kommentar und erweckt damit den Eindruck, ich hätte ihn per “fullquote” auf meinen Blogartikel aufmerksam gemacht. Natürlich kommentiert er “sich selbst” um 19:39 Uhr … lässt aber bis 08:13 am nächsten Morgen den Eindruck bestehen, der Heribert hätte tatsächlich “kommentiert”.

Es ist ihm aber wohl nicht entgangen, dass ich die “Urheberschaft” des “Kommentars” bereits gestern auf meinem Blog dementiert hatte, daher wohl das Eingeständnis der Fälschung am heutigen Morgen.

Wie im obigen Screenshot dokumentiert schreibt Andreas “Asolf” Solf …

Der Kommentar von Heribert Schindler aus Düsseldorf (unten) wurde von mir von dessen Seite kopiert und per Hand unter dessen Namen zugefügt. Wortwörtlich.

Richtig müsste es heißen …

Der vermeintliche Kommentar des Heribert Schindler aus Düsseldorf (unten) wurde von mir gefälscht, der “Inhalt” von dessen Seite kopiert und von mir per Hand, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, unter seinem Namen veröffentlicht.

Für mich ist nun endgültig bewiesen, dass Andreas “Asolf” Solf nicht nur eigene Blogartikel nachträglich verändert, sinnentstellend umschreibt, nicht nur “Fremd-Kommentare” auf seinem Blog selbst schreibt - und mit seinen “Sockenpuppen” danach über die Güte seiner Artikel “mit sich selbst diskutiert” - sondern auch Identitätsdiebstahl betreibt.

7 Responses to 'Gefälschter “Kommentar”'

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  1. jürgen said, on April 25th, 2008 at 10:24

    ROFL, der asolf …………. ,

    Erst schreibt er über Stalking und das jeder “Erfolgreiche” mindestens “einen” hat…….., schliesslich gibt er etwas später dann zwischenzeilig zu, dass er sich selbst “stalkt”, ääh kommentiert …………. *gröhl*

    Asolf ist deutlich unterhaltsamer als er selbst glaubt…….. :)Es lebe die blogsphäre *lach*

    Gruß Jürgen

  2. Admiral Golowko said, on April 25th, 2008 at 13:31

    Angeblich soll Asolf ja bald eine Lesereise durch die Ukraine durchführen und dort in verschiedenen Städten aus seinem Blog vorlesen, die Termine werden sich allerdings nach dem julianischen Kalender und nach einem unkorrigierten metonischen Mondzyklus¨richten…

  3. Heribert Schindler said, on April 25th, 2008 at 14:11

    Davon habe ich auch schon gehört ! Geplant ist wohl auch eine Kreuzfahrt auf dem Dnjepr.

    Ursprünglich sollte wohl die “Krusenstern” gechartert werden, die hat nach dem “relaunch” aber einige Schwierigkeiten. Aufgrund der “iPod-Geschenke” fehlen die Finanzmittel für die dringend notwendige Überholung.

  4. jürgen said, on April 28th, 2008 at 11:41

    Heribert, Du musst asolf aber ganz schön zugesetzt haben…. Dat asölfchen will Dir ne eigene Seite einrichten. Wohl so ne Art Watchblog - die Idee dazu muss er wohl beim Admiral Golowko entliehen haben. :)

    Das wird sicher lustig werden. Sein Therapeut/Psychodoc bekommt bestimmt was zu tun……. . Asölfchen ist momentan wirklich viel viel unterhaltsamer als der Krusensternzwerg. Die Alpenfregatte scheint auf Grund gelaufen zu sein, obschon sein “Magazin” ziemlich leer ist…….. .

    Dafür (vor)freue ich mich jetzt schon bannig auf asolfs Watching……. :)

    Er sollte sich vorab mit seinem Psychologen beraten, vielleicht (hoffentlich) wird es dann auch noch so aufschlussreich wie sein “Gedankenjournal” werden. :)

    Gruß Jürgen

  5. Heribert Schindler said, on April 28th, 2008 at 11:59

    Ich freue mich aufrichtig auf Asölfchens “Heribert-Seite” obwohl sie (sollte sie tatsächlich erscheinen) doch inhaltlich vorhersehbar sein wird.

    Es werden wieder “Leute” kommentieren, die es nicht gibt, es werden wieder “Kommentare” vom “Heribert” erscheinen, die ich nie geschrieben habe. Und sollte tatsächlich einmal eine real existierende Person dort kommentieren, können wir “einen darauf lassen”, dass der Kommentar entweder “moderiert”, “nachbearbeitet” oder unterdrückt wird.

    Na, den einen oder anderen Fan wird er wohl auch haben.

    Irgendwie wünsche ich dem Asolf sogar richtig viel Erfolg. Soll er doch bitte kräftig “verlinken” und mir viel Traffic schicken.

    Vielleicht mache ich dann aus meinem Blog ein “Internet Magazin”, fange an Werbung zu schalten und verdiene nebenbei auch noch etwas Taschengeld mit der “Bloggerei”. Nötig habe ich es nicht … aber Geld wegwerfen wollen wir ja nun auch nicht, oder ?

  6. Heribert Schindler said, on April 28th, 2008 at 14:58

    Da fällt mir doch wieder etwas auf … na, wer merkt es ?

    Nun ? Die beiden gefälschten “Heribert-Kommentare” sind auch verschwunden.

  7. Manu said, on Mai 5th, 2008 at 13:31

    Ich bin wahrscheinlich zu doof oder zu ehrlich - nie bin ich auf die Idee gekommen, dass man in seinem eigenen Blog unter fremdem Namen fleißig Kommentare schreiben könnte, zu welchem Zweck auch immer. Manno! Dass Leute das nötig haben, sich selber auf die Art zu bestätigen…

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