Globale Geschäfte …
… auf dem internationalen Waffenmarkt. RIA Novosti greift einen Artikel von Kommersant auf und berichtet von einem “Vierecksgeschäft”, welches durchaus zum Kreis werden könnte.
Worum geht es ? Die Volksrepublik China modernisiert ihre Luftwaffe und kauft hierzu von Israel ein komplettes “Jägerprojekt”, den J-10. Ursprünglich von Israel für Israel entwickelt, verkauft Tel Aviv dieses Projekt aber an China.
China modernisiert die Jäger mit russischen Triebwerken (Saljut Al-31 FN) und erwägt den Verkauf von 2 Staffeln (24 Maschinen) an Iran.
Iran würde damit über Jäger mit größerer Reichweite verfügen, die im Gegensatz zu den bereits vorhanden MIG 29 Israel im Direktflug erreichen und auch wieder zu den Heimatbasen im Iran zurückkehren könnten.
Alles halb so wild … sagen die Analysten. Die Amerikaner verfügen über eine “ausreichende Anzahl” an “überlegenen” Flugzeugmustern in der Golfregion um ihren kleinen Bruder Israel vor potenziellen iranischen Angriffen zu schützen. Die J-10 würden sowieso “nur zum Schutz wichtiger staatlicher Objekte eingesetzt”. Zum Beispiel des Atomkraftwerks in Bushehr.
So so …
Die Amerikaner wiederum rechnen mit israelischen Luftangriffen auf Bushehr, sollte Russland nicht von der Lieferung von Kernbrennstoffen an Iran absehen. Israel würde dem Iran den Bau von Nuklearwaffen nicht gestatten. Auch hierüber berichtet RIA Novosti.
Worst Case Scenario: Israel fliegt Luftangriffe auf Iran, die israelischen Piloten treffen im iranischen Luftraum auf Flugzeuge “Made in China - Designed in Israel” mit russischen Triebwerken und iranischen Piloten. Der Kreis schließt sich.
Da hat wohl jemand in Tel Aviv “Gunrunner’s Law”, Regel # 1, nicht beachtet … die da lautet … “Lass dich niemals von deiner eigenen Ware anschießen.” (Hier wohl eher “abschießen”). Was würde wohl Simeon Weisz dazu sagen ?
Über Beschattungen und Mordpläne …
In dieser Woche gibt die CIA insgesamt 11 700 Seiten Geheimunterlagen aus der Zeit ab 1953 zur Veröffentlichung frei.
Wie CIA-Vertreter George Little der RIA Novosti bestätigt hat, werden die Geheimdokumente im Internet zugänglich sein.
Die so genannten Dokumente CAESAR/POLO/ESAU betreffen ihm zufolge die Analyse der sowjetischen und chinesischen Innenpolitik in den Jahren 1953 bis 1973 sowie der bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und Peking in dieser Periode. Der zweite Komplex über die so genannten familiären Glanzstücke umfassen Informationen über die Tätigkeit der CIA in den 60er und 70er Jahren in den USA.
Die Unterlagen über die UdSSR und China sowie über Aufklärungsdaten zu den Militärprogrammen des Warschauer Vertrages, darunter über das amerikanische Spionageflugzeug A-12, werden auf Antrag des Nationalen Sicherheitsarchivs der George Washington Universität gemäß dem Gesetz über Informationsfreiheit freigegeben.
„Wir denken, dass es an der Zeit ist, die Geheimhaltung aufzuheben“, sagte Little. Auf die Frage von RIA Novosti, ob sich aus der Veröffentlichung Folgen für die Beziehungen der USA mit Russland und China ergeben könnten, sagte er, er wolle nicht spekulieren, doch lägen die Ereignisse schon recht lange zurück. „Das sind historische Dokumente, die Ereignisse von vor drei Jahrzehnten beleuchten. Über ihren Einfluss auf die Beziehungen der Gegenwart sollte nicht spekuliert werden“, stellte der Gesprächspartner der RIA Novosti fest.
Was die Informationen über die Tätigkeit der CIA in den USA angeht, versprechen sie Aufschlüsse über Geheimdienstmethoden der Vergangenheit und Gegenwart. Vor dreißig Jahren schnüffelte die CIA widerrechtlich Journalisten und Dissidenten aus. Außerdem entwarf sie Pläne zur Ermordung unliebsamer Politiker im Ausland.
Erst im vorigen Jahr waren die durch die CIA nach dem 11. September 2001 eingerichteten Geheimgefängnisse und die Programme zur Verfolgung von Kriegsgegnern enthüllt worden. Die nun zur Veröffentlichung freigegebenen 693 Seiten betreffen „Abhörprotokolle von Journalisten, Entführungen, illegale Wohnungsdurchsuchungen und Mordpläne“, die schon in den 70er Jahren Anlass zu Untersuchungen gegen die CIA gegeben hatten, stellt das Nationale Sicherheitsarchiv in einem Kommentar zur Freigabe der Dokumente fest.
Es heißt darin unter anderem auch, dass die CIA ein elektronisches Telefonabhörgerät getestet, 9900 amerikanische Kriegsgegner verfolgt und gefälschte Dokumente benutzt hat.
Auch wenn ein Teil der Fakten seit langem bekannt ist, ist das nun freigegebene Dokument laut dem Chef des Sicherheitsarchivs, Tom Blanton, 1975 von Juristen des Justizministeriums erarbeitet worden und bisher unbekannt gewesen.
CIA-Chef Michael Hayden rechtfertigte die Behörde, dass die Dokumente zur „Geschichte der CIA“ gehören. „Die Unterlagen vermitteln Einblicke in eine andere Zeit und in eine andere Behörde“, sagte er. Einen Vergleich mit den Methoden, die nach dem 11. September 2001 zur Anwendung gekommen sind, bezeichnete er als „unbedacht“.
Eine Bahn für zwei Kontinente
Gütertransporte nach China sollen auf der Schiene nur noch zwei Wochen dauern.
Die in Moskau gegründete Bahngesellschaft »Eurasia Rail Logistic« will China mit Europa verbinden. Mit von der Partie ist auch die im Vorfeld des geplanten Börsengangs international expandierende Deutsche Bahn.
Von Berlin nach Peking mit der Bahn – das soll bald Wirklichkeit werden. Die deutschen, polnischen, weißrussischen und russischen Bahnen haben dieser Tage eine Bahngesellschaft gegründet, die Europa mit Asien verbinden soll. Das neue Unternehmen soll noch in diesem Jahr Containertransporte auf der Schiene in russische Regionen bis an die chinesische Grenze anbieten und vermarkten.
»Damit rückt auch die angestrebte Schienenverbindung von Deutschland nach China ein Stück näher«, sagt Bahnchef Hartmut Mehdorn.
Am Gemeinschaftsunternehmen»Eurasia Rail Logistic« werden die Russischen Eisenbahnen 40 Prozent halten. Die DB-Güterbahntochter Railion wird mit 35 Prozent zweitgrößter Anteilseigner. Die polnische PKP übernimmt 15 Prozent, die weißrussische Bahn 10 Prozent.
Das Projekt ist Chefsache: Am Donnerstag unterzeichneten die Bahnchefs persönlich in Moskau ein deutsch-russisches Kooperationsabkommen. Zu den Aufgaben des Unternehmens gehören die Optimierung der Transporte auf dem internationalen Bahnkorridor von Berlin über Warschau, Minsk und Moskau nach Nischni Nowgorod, die Einführung von neuen Logistikprodukten sowie die Steigerung des Gütervolumens. Doch das eigentliche Ziel ist der wachsende Markt in Asien.
»Das Vorhaben soll die Warentransporte aus China erleichtern«, sagt Marek Sieczkowski vom Marketingbüro der PKP.
Zu den wichtigsten Partnern werden große Konzerne zählen, die auf beiden Kontinenten tätig sind. Dazu gehören Sony, Siemens, Volkswagen und Samsung, wie aus dem weißrussischen Transportministerium verlautete.
Derzeit werden die meisten Produkte aus China in Containern auf dem Seeweg nach Europa geschickt. Es dauert 35 Tage, bis sie ans Ziel ankommen. Per Bahn soll sich diese Zeit auf 12 bis 15 Tage verkürzen, wenn die südliche Route der Transsibirischen Eisenbahn benutzt wird. Der zweite Vorteil für die Kunden: Alle Transportprozeduren werden mit nur einem Partner abgewickelt. Allerdings wird die Bahn das Schiff preislich nicht schlagen können. Laut Railion-Chef Klaus Kremper kostet die Verfrachtung eines Sechsmetercontainers per Schiff 1100 Euro, per Bahn 1600 Euro.
Auch in Peking hofft man auf die Bahntransporte. An Limin, Berater des chinesischen Transportministers, erklärte im Januar in Brüssel, dass er mit einem Aufschwung des interkontinentalen Frachttransport rechne.
(c) Aureliusz Pedziwol, Prag
Neues Deutschland, 23.06.07
Ohne Amis auf den Mond …
… wollen China, Indien und Russland. RIA Novosti berichtet, dass Roskosmos (die Russische Raumfahrtagentur) nicht beabsichtigt am Mondprogramm der US-Raumfahrtbehörde NASA teilzunehmen und stattdessen mit Indien und China zusammenarbeiten will.
Das teilte Igor Panarin, Pressesprecher von Roskosmos, Journalisten auf einem Briefing in der russischen Botschaft in Washington mit.
“Wir werden China und Indien bei ihren Mondprogrammen Hilfe leisten, aber nicht an einem ähnlichen US-Programm teilnehmen”, sagte er.
Ihm zufolge ist der Roskosmos-Haushalt viel geringer als der von der NASA. Deshalb sei das russische Programm für Monderschließung und -forschung bescheidener.
“Bis zum Jahr 2015 wird die Mondforschung nur mit Hilfe von Satelliten erfolgen. Der Hauptauftraggeber ist die Lawotschkin-Forschungs- und Produktionsvereinigung. Gerade erst hat sie den ersten Lunochod (Mondmobil) entwickelt, der sich derzeit auf dem Mond befindet”, erklärte der Pressesprecher.
Nach seinen Worten werden nach 2015 wahrscheinlich neue Projekte entstehen.
Ihm zufolge haben Russland und die USA derzeit keine gemeinsamen Programme auf diesem Gebiet.
Der Pressesprecher von Roskosmos teilte auch mit, dass Russland und China ein gemeinsames Programm zur Marserschließung hätten, bei dem russische Technologien verwendet würden.
Vielleicht steigt auch noch Brasilien ein, dann wäre ein neues BRIC - Projekt komplett.
Ich sehe es kommen …
… es landet ein US-Spaceshuttle auf dem Mond. Es klopft an die Luke. “Bitte Fühlelschein und Fahlzeugschein beleithalten !” spricht ein freundlicher Chinese. In kyrillischer Schrift pangt ein großes Schild ….. “Добро пожаловать! Herzlich willkommen im Kosmodrom Juri Gagarin” und ein freundlicher Inder fragt nach dem Visum ; während eine brasilianische Groundhostess schnell die Getränkekarte aus dem Portugiesischen ins Englische übersetzt.
Um den amerikanischen Albtraum perfekt zu machen fehlt nur noch der grimmige Deutsche, dessen erster Satz mit “Gänsefleisch” beginnt.
“The Russians Are Here”
Via a comment on Yuri Mamchur’s “Russia Blog” I came across a website I’d like to bring to your attention. The site is called “The Russians are here” and is run by Luther G. Quick.
This is what Luther wirtes about Russia on his website:
Only one nation on Earth is both a nuclear power and energy self-sufficient. And that nation is Russia. Couple these realities with a recovering economy, and time will prove Russia will be resurrected as an advanced democracy and world leader, and in truth, a super power. Democracy and human rights will prevail in Russia as we have seen since December of 1999. The new leadership is making Russia strong and preparing a massive hegemonic power backed by energy, high technology, advanced education, self sufficient in all raw materials, and a financial track record that is turning Russia not only debt free, but into a financial center.With the arrival of “Peak Oil”, energy exporting nations will be flush with hard currency, gold, wealth and stronger political power. Every economist will agree that as Russia diversifies her economy using her energy export wealth, that she would dominate world power. Imagine as Russia invests most of her energy wealth into IT, aerospace, defense, transportation, education, production, maritime, health, consumerism and many other world class economic sectors. Not only does Russia have the energy to keep such capital flow back to her country, but she also has the best human capital as well as the world’s largest land mass that contains the raw materials and commodities to supply such diversification.
Russia’s competitiveness will continue to grow as her economy diversifies and recovers. Capitalism will drive this recovery while the government will optimize natural resource extraction so as not to damage oil and natural gas reserves. You could say that today’s Russian recovery is similar to Ronald Reagan’s “trickle down economics”. Reagan’s theory allowed the rich to prosper, while the wealth trickled down to the middle and poor classes. And in this case, Russia is doing the same principle where the energy sectors of the economy are growing at unprecedented rates and thus creating a trigger that is revitalizing all other sectors of the economy.
No other nation, not even Saudi Arabia has such a good future as Russia. The reason is, countries like Saudi Arabia have little places to invest such energy wealth. Saudi Arabia has no aviation, defense, space, or auto industry to revitalize. Saudi Arabia can’t place a man in space or protect her boarders with high tech missile defense systems or nuclear weapons. In fact, the only thing Saudi Arabia has done with her wealth has been the purchase of US debt and notes.
In truth, Russia’s economy is already diversified. The rest is a new chapter of mixed economics, and a new chapter kicking Russia’s economy into high gear while managing and protecting her human capital, and natural resources from abuse and uncontrolled exploitation.
Today it is easier to start a business in Russia than it is in the US. Taxes are lower in Russia than in any advanced Western capitalist nation. True democracy is growing in Russia while vanishing in Western nations. Human trafficking and slavery are still the greatest in the US, while Russia continues to advance her human rights that in most cases surpasses those of the US. Freedom, liberation and democracy can not exists without a great economy. “Peak oil” is giving Russia and her partners this advantage and trigger, while her government produces incentives that will make Russia the most peaceful and prosperous nation on Earth.
Besides the text, Luther has quite a few videos on his website. They do not only portray Russia but also China, many of them are about military technology and equipment. The ones on China are somehow impressive, so the site might be an interesting view for those who are interested in the military in Russia and China.
When accessing Luther’s site make sure your speakers are turned on as one video starts right away.
