Российская Федерация

Das große Geheimnis der Blogosphäre …

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre by Heribert Schindler am August 2nd, 2008

… ist gelüftet, ihr müsst es nur noch entschlüsseln ;-)

Teile :1 - Zeichen: 348

QWER - TZUI

RFWB ATFO ZVDJ HOUP YCHX
KMLN TXBX NCEB SALN QUMV
DUBU DUSZ QTMD XKDC JASG
TABM MZJZ GNID BVPP BXLX
JEMY CJQG EGKV MXHF OZPF
XISV VTPY SAAC YKYE SDLH
NAXN GKPP VZRC VXNX JEHH
IVKO CAXA JJXI RINE LQGI
ORCZ PEQH TEZT KNAC OQZF
VGVC AAAF IFZV OTQE WVIO
HLSI MIRD VTQO TGIH AMDO
KXDI UKGO TIFC WSIA BPKU
TVFQ WMNM YMRY GMAM MHTO
HKDD XESD JWWV QEDK QPYH
MRAF DGWT UGRX JUTY BYIO
WFKP PYYT XVEV GXFO ADUT
LBTE AHXH UGBE VNVF ZXHV
GUAV AIMP

Kleine Tipps gebe ich gerne, mal sehen wer es schafft. :-)

Eine interessante Diskussion … [Update] …

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Schweiz by Heribert Schindler am Juli 5th, 2008

… läuft gerade in der Kommentarsektion des “European Weblog from Switzerland”  namens  “Paperholic”.

Thema ist, mal wieder, der alleseits beliebte und bekannte schweizer Edeljournalist Jürg Vollmer vom kürzlich prämierten “Internet-Magazin” Krusenstern. Besonders lesenswert sind die hierzu veröffentlichen Kommentare !

Update: Aus Fairnessgründen ändere ich den Artikel dahingehend ab, dass ich meine Aussage - bezüglich der verspätet veröffentlichen Kommentare - relativiere. Anzumerken bleibt jedoch folgendes:

Kommentare, die über mehrere Tage hinweg nicht veröffentlicht werden,  - und E-Mails bezüglich deren Verbleib ohne Antwort bleiben - erst nach der Veröffenlichung eines Screenshots durch den Kommentierenden freigeschaltet werden, hinterlassen ein “Geschmäckle”. Durch eine offenere “Kommunikationspolitik” könnten solche “Geschmäckle” vermieden werden.

Die “Diskussion” erhielt inzwischen eine weitergehende Würdigung. Hierzu sei die Lektüre des Artikels  “Kommunikative Selbstdemontage”  empfohlen, sowie die diesbezügliche  “Dokumentationsseite” .

Sic Transit Gloria Mundi !

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am Juni 19th, 2008

… denn nach langem bitten, betteln, schleimen, kopieren, abschreiben, fälschen … ist es einem Plagiator gelungen einen “Preis” einzuheimsen. Respekt !

Aber … wie heißt es so schön … Lächele und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Also lächeln wir, sein wir froh, denn demnächst bekommt Osama Bin Laden den Friedensnobelpreis - für besondere Verdienste in der Friedensarbeit und die Bemühungen um Annäherung und Verständigung zwischen den Völkern dieser Erde. Na Bravo !

Beschließen wir diesen Tag mit einem Zitat, von Thomas Fuller … 

Lob macht gute Menschen besser und schlechte schlechter.

Comments Off

Öffentliche Bekanntmachung [Update vom 19 06 08]

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Humor by Heribert Schindler am Juni 17th, 2008

Hier stand ursprünglich ein am 17.06.08 geschriebener Artikel gleichen Titels, den ich zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung witzig und humorvoll fand. Nach reiflicher Überlegung, und nach Diskussion im Freundeskreis, sehe ich den Ursprungsartikel jetzt jedoch in einem anderen Licht. Diese “Einsicht” kam ohne auswärtigen Druck, ohne Zwang und aus eigener Erkenntnis. Dies nur um möglichen Spekulationen vorzubeugen.

Niemand ist vor Fehlern gefeit, aber nicht viele sind bereit Fehler einzuräumen. Ich tue es hiermit.

Ich ziehe den Ursprungsartikel zurück, entschuldige mich für den vermeintlichen “Schlag unter die Gürtellinie” bei allen die sich von besagtem Artikel eventuell - eingebildet oder real - gestört fühlen konnten oder wollten. Dies schließt den guten Andreas aus Potsdam mit ein.

Zur “Merkbefreiung” gibt es einen Eintrag in der Wikipedia. Hieraus ein kurzes Zitat:

Durch das Veröffentlichen einer Merkbefreiung im Usenet will der Aussteller zum Ausdruck bringen, dass sich der Empfänger nicht an die geltenden sozialen Konventionen (die Netiquette) gehalten hat bzw. Beiträge veröffentlicht, die darauf schließen lassen, dass der Nutzer das Thema nicht versteht oder dissozial und ignorant agiert. Häufig soll damit auch der Empfänger der Lächerlichkeit preisgegeben werden. 

Die von mir für Andreas ausgestellte “Merkbefreiung” bezog sich auf die Punkte “das Thema nicht verstanden” und “verhält sich ignorant”. Ich habe sie lediglich aus alten Usenet-Tagen in die heutige Blogosphäre übertragen.  Die Gründe hierfür sind zwischenzeitlich ausreichend bekannt, werden von vielen geteilt, müssen aber nicht unbedingt hier und jetzt wiederholt werden.

Ich habe mir auch zu Andreas weiterführende Gedanken gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen.

Andreas versteht sich als großen Literaten - quasi als Autorität - , als Gottes Geschenk an die Menschheit. Hierbei ist er unfähig sich jeglicher Form von Kritik zu stellen. Er verwechselt “Literaturkritik” mit “Stalking”, dies obwohl beide Begriffe in seinem Fall nicht zutreffen. Er ist weder “Literart” noch “Stalkingopfer”.

Ich habe aber Andreas zwischenzeitlich dahingehend verstanden, dass er in einer Zeit und einem Raum aufgewachsen ist, in dem Autoritäten nicht angezweifelt oder kritisiert werden durften. Diese Phase muss so prägend gewesen sein, er hat immerhin drei Jahrzehnte in ihr gelebt, dass Andreas sie auch nach fast 20 Jahren “Freiheit und Demokratie” mit sich herumträgt. Andreas kann bis heute nicht verstehen, warum der Kritiker nicht vom “real existierenden (Sozialismus-)Blitz” erschlagen wird, wenn die “Autorität” kritisiert wird. Da er dieser Kritik sachlich nicht entgegentreten kann, muss eben der “Opferkult” her.

Jemand, von dem ich annehme, dass er Andreas’ Entwicklung maßgeblich geprägt hat, versuchte sich ebenfalls in der vergeblichen Transformation … von der “Autorität” zum “Opfer” … und beglückte die Menschheit mit dem berühmten Satz:

“Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setzte mich doch dafür ein !”

Gegen einen solchen (Alters-)Starrsinn kommt man nicht an. Ich habe daher für mich entschlossen, dass ich den Andreas zukünftig weniger beachten werden. Lesen werde ich ihn dennoch, bei Bedarf auch kritisieren.

Wie kultiviert man seine “Opferrolle” ?

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am Mai 28th, 2008

Ganz einfach … man macht es wie Blogger Asolf. Man schickt anderen Bloggern ellenlange “Korrekturen” der bei ihnen gefundenen Artikel und markiert mit dem virtuellen Rotstift alle Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler. Danach beschwert man sich, wenn andere einem die eigenen Rechtschreibfehler unter die Nase reiben.

“Der Asolf hat ein “n” vergessen!” jubelt es im Netz, sollte so etwas tatsächlich passieren. (Quelle)

Es passiert halt häufiger als Asolf denkt, damit ist sein selbsterteilter Lehrauftrag als Bloglektor und Zensor weiterhin überflüssig und wird, mangels Qualifikation des selbsterklärten Lektors / Zensors, weiterhin nur milde belächelt. Wie der Rest des “armen Opfers” auch.

Es bleibt die Frage: Ist er nun berühmt ?  Es gibt nur eine Antwort: Nein, einfach nur lächerlich.

Abschließend, eine kleine Anmerkung.

Asolf unterstellt anderen Bloggern, sie würden anonym bloggen, damit man sie “beim Brötchenholen” nicht auslacht. Mag sein, dafür brauchen die Anonymen “fürs Brötchenholen” aber keine Fördergelder um sich an der Glasscheibe der Bäckerei nicht die Nase plattdrücken zu müssen. Dein “nicht anonymer Stalker” übrigens auch nicht.

Asolf, tue halt einfach nur das, wovon Du Ahnung und womit Du Erfahrung hast. Schreibe die Falschparker auf, melde der Obrigkeit wenn jemand vergaß im Konsum bei Aldi das Licht zu löschen und berichte fleißig, wer von Deinen Nachbarn Westfernsehen guckt die Bildzeitung ließt. Oder fälsche einfach nur weiterhin die Kommentare auf Deinem “Gedankenjournal”, dank Deines Fördermittelkurses hast Du ja viel Zeit.

Aber nicht vergessen, der Polizist heißt heute nicht mehr ABV und die Anrede “Genosse” ist auch out.

Ein Witz … für Logi(sti)ker !

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Humor by Heribert Schindler am Mai 27th, 2008

Der “Genosse Admiral” hat heute einen netten Artikel geschrieben, zu den Überlegungen eines Logikers.

Logik hat etwas unterhaltsames an sich, besonders wenn “der Logiker”  versucht einen logischen Zusammenhang zwischen der unrasierten Achsel einer Sängerin und dem Punkteertrag beim Eurovision Song Contest herzuleiten. Und damit “deren”  Überlegenheit, wer immer “sie” oder “die”  auch sein mögen.

Egal, jedenfalls fiel mir bei der heutigen Lektüre ein fast vergessener Witz wieder ein …

Ein Mann (A) geht spazieren, setzt sich auf eine Parkbank. Wenig später gesellt sich ein weiterer Spaziergänger (B) zu ihm, sie beginnen ein Gespräch. Man unterhält sich übers Wetter, über das gestrige Fußballspiel im Fernsehen und landet letztendlich beim Beruf.

A: Was machen Sie beruflich ?

B: Ich bin Logistiker.

A: Was macht denn ein Logistiker so tagtäglich ?

B: Das ist schwer zu erklären, hat viel mit Logik zu tun.

A: Erklären Sie doch mal !

B: Gut, ich versuch’s mal mit einem Beispiel. Haben Sie ein Aquarium zuhause ?

A: Ja !

B: Wenn Sie ein Aquarium besitzen, dann sind Sie ein Tierfreund.

A: Stimmt !

B: Wenn Sie ein Tierfreund sind, dann mögen Sie auch Kinder.

A: Stimmt !

B: Wenn Sie Kinder mögen, dann sind Sie verheiratet und haben selbst Kinder.

A: Stimmt !

B: Wenn Sie verheiratet sind und Kinder haben, dann sind sie nicht schwul.

A: Stimmt !!!

B: Sehen Sie, das ist Logik. Wie ich bereits sagte, Logistiker haben viel mit Logik zu tun. Logistik ist eben Logik, Bingo !

A: Aha !

Das Gespräch ist beendet, man geht seiner Wege. Der Spaziergänger (A) verspürt aber plötzlich einen gewaltigen Durst und entschließt sich in einer Kneipe einzukehren. In der Kneipe ist er der einzige Gast, dem Wirt (C) ist langweilig. Man beginnt ein Gespräch, man unterhält sich übers Wetter, über das gestrige Fußballspiel im Fernsehen und landet letztendlich beim Beruf.

C: Was machen Sie beruflich ?

A: (Der sich seines tatsächlichen Berufes schämt) Ich bin Logistiker.

C: Was macht denn ein Logistiker so tagtäglich ?

A: Das ist schwer zu erklären, hat viel mit Logik zu tun.

C: Erklären Sie doch mal !

A: Gut, ich versuch’s mal mit einem Beispiel. Haben Sie ein Aquarium zuhause ?

C: Nö, warum ?

A: Sie, Sie schwule Sau, Sie !

Zugegeben, die Logik ist nicht jedermanns Sache. Sie erschließt sich nicht jedem. Es ist fast so wie mit der Bierwerbung … der mit dem Segelschiff. Man(n) fragt sich wo der Zusammenhang von Bier mit Schiffen begründet liegt.

Dabei ist die Sache so einfach … Man(n) muß nur ganz viel Bier trinken !

Dann weiß man(n), wie Bier mit “schiffen” zusammenhängt.

Das “Vereinigte Königreich” für Fortgeschrittene

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Großbritannien, Literaturtipp, Russland by Heribert Schindler am Mai 13th, 2008

Nach dem kürzlich erschienenen Buch “Das Vereinigte Königreich für Anfänger” , der literarischen Breitseite der Russin Olga Freer, bekommen die Insulaner erneut die Leviten gelesen. Nun durch ihre eigenen Landsleute vom “Rough Guide”, einem Verlag für Reiseführer.

Der Reiseführer “The Rough Guide: England” sorgt für Wirbel. Das Image der Engländer war noch nie das beste, dieser Führer durch die Regionen in Großbritannien hat dem Ruf jetzt weiter zugesetzt. Die Engländer seien fett, dauerbesoffen, fernsehsüchtig und besessen von C-Promis.

In England lebten “übergewichtige, Alkopops- saufende, Sex- und Celebrity-besessene TV-Süchtige” neben “Tierfreunden, Teetrinkern und Wohltätern”, heißt es in dem neuen “Rough Guide”, neben dem “Lonely Planet” Standardlektüre für jung gebliebene Reisende, der am Freitag erschienen ist.

Niemand sei so “selbstbezogen, irritierend und geprägt von einer Inselmentalität” wie die Engländer. Viele Destinationen wie die Grafschaft Essex östlich von London, die Stadt Plymouth in Südwestengland und Derby in Mittelengland seien nicht die Reise wert, wenn nicht gar “unappetitlich”.

Die Vielfalt mache das Land jedoch dennoch sehenswert, heißt es versöhnlich. Kein Land sei so “faszinierend, wunderschön und kulturell vielfältig”. Die Universitätsstadt Oxford sowie die Städte Bath und Newcastle legt der Führer besonders ans Herz. Den “Rough Guide” gibt es für mehr als 200 Reiseziele  (Quelle).

Das “Vereinigte Königreich” für Anfänger

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Großbritannien, Literaturtipp, Russland by Heribert Schindler am Mai 6th, 2008

UK для Начинающих - das Vereinigte Königreich für Anfänger - heißt ein Buch, welches bereits seit Monaten den Inselbewohnern die Zornesröte ins Gesicht treibt.

Olga Freer hat ihre Sicht auf das “Vereinigte Königreich”  veröffentlicht - und die Insel tobt. Und mit ihr auch die englischsprachige Blogosphäre. Wen wundert es ? Na ? Keinen.

Da hat es doch tatsächlich eine Russin gewagt ein Buch zu schreiben, in dem die Insel der Briten, nebst ihren Bewohnern, wenig schmeichelhaft portraitiert wird. Olga Freer, die seit ihren frühen Jugendjahren ein erklärter Fan der Briten und ihrer Insel war, die in Moskau Englisch studierte und mit 18 Jahren eigentlich nur nach London zog um ihren Akzent zu verbessern, gibt den Angelsachsen nun eine große Dosis ihrer eigenen Medizin zu schlucken. Sie schmeckt ihnen aber nicht.

Binnen kürzester Zeit hat sich “UK для Начинающих”,  so schreibt die The St. Petersburg Times, zu einem Bestseller in Russland entwickelt.

Olga Freer, heute 23 Jahre alt und britische Staatsbürgerin, Mutter eines kleinen Sohnes und Ex-Frau eines Briten, baut ihr Buch in Form einer autobiographischen Novelle auf. Nein, so sagt sie, trotz des Titels sei es kein Reiseführer sondern vielmehr eine Schilderung ihres täglichen Lebens auf der Insel.

Entstanden sei es aus der Zusammenfassung von eMails an Freunde und Familie, der Niederschrift der Erfahrungen und Eindrücke  - ständig wachsend - Monat für Monat entstand so ein neues Kapitel.

Freer studierte zuerst Englisch, jobbte dann als Verkäuferin und Kellnerin, studiert heute Jura an der University of Westminster. Ihre Erzählungen drehen sich um Erlebnisse beim Einkaufen, jedoch nicht ausschließlich.

Sie berichtet vom Kauf eines Druckers, den man ihr im Preis reduziert überließ weil ein Kabel fehlte, ohne ihr aber zu sagen, dass das Ersatzkabel sie ein kleines Vermögen kosten würde. Sie berichtet über ihr Erstaunen, während eines morgendlichen Einkaufsbummels alle Geschäfte geschlossen zu finden, da in London die Geschäfte erst mittags öffnen.

Sie ärgert sich über die zu kleinen Waggons der Londoner U-Bahn, die kein Vergleich zur Moskauer Metro sei, beschreibt die Insulaner als gierig, schmuddlig und unfreundlich. Ihre britischen Geschlechtsgenossinnen watscht sie besonders gerne ab. Sie seien, in der überwiegenden Mehrheit, rotgesichtig, “breitärschig” und fett, wüssten sich nicht angemessen zu kleiden und schämten sich auch nicht mit ihren ausladenden Hinterteilen - bevorzugt in Miniröcke gezwängt - in Londoner Diskos “herum zu wedeln”. Es fiele ihr schwer mit Insulanerinnen Freundschaft zu schließen.

Die Männerwelt bekommt auch Dresche. Es gäbe keinen Zeitpunkt und keinen Ort, an denen sich die Insulaner nicht permanent am Hintern kratzen würden. Ebenso gäbe es keinen Zeitpunkt oder Ort, den ein Insulaner nicht zum Pinkeln mißbrauchen würde.

Alles in Allem, sie zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild derjenigen, die sich so gerne als Krönung der Schöpfung und Stolz des Empires präsentieren.

Besonders Kleinigkeiten fallen Olga auf, so z.B. die Angewohnheit der Insulaner überall die Preisschilder zu belassen, auch an den Sohlen ihrer Schuhe. Insulaner liefen bevorzugt in ungebügelten Klamotten herum, hätten kein Herz und keine Seele, würden ihren Freunden Pfundnoten - per Post - zum Geburtstag überreichen und hätten wenig, bis keinen, Familiensinn. Die generelle Bildung sei mangelhaft, die Gesundheitsversorgung schlecht, die zahlreichen Museen in London überfüllt … mit chinesischen Touristen. Die Insel hätte eine reiche Kultur zu bieten - importiert aus den Kolonien - die aber weitestgehend an den Insulanern vorbei gehe. Man interessiere sich ausschließlich für Fußball, sei aber auch darin grottenschlecht.

Hätte ein Insulaner die Wahl, zwischen Ausbildung und Beruf auf der einen und Faulenzen und amtlicher Arbeitslosenunterstützung auf der anderen Seite, er würde sich stets für “Faulheit und Stütze” entscheiden. Bei ihren Schwiegereltern seien ständig irgendwelche Leute, mit Bierdosen in der Hand, ein- und ausgegangen, jeder drittklassige Einwanderer würde mehr aus seinem Leben machen als die “erstklassigen Insulaner”. Einzig positiv an der Insel sei das üppige Frühstück - mit gebratenen Eiern, Speck, Würstchen und Porridge. Wenigstens etwas.

Klatsch, da haben sie es, die Insulaner. Als das Buch erstmalig in der britischen Presse besprochen wurde, obwohl es bisher nur in der russischen Ausgabe vorliegt, kochte der Volkszorn hoch.

“Hau’ doch ab” … “Geh’ zurück nach Russland” … “Wir haben jedenfalls Redefreiheit,  freie und faire Wahlen” …  ”Gib’ Deinen britischen Pass zurück, Du Schlampe” … “Geh’ heim, stelle Dich in die Schlange und steh’ nach Brot an” … lauten die höflicheren Kommentare.

Man mag über Olga Freers Buch denken wie man will, man mag es mögen oder hassen, man kommt jedoch nicht umhin zu bemerken, dass die tagtäglichen Erzeugnisse der (überwiegend) englischsprachigen Blogosphäre - über Russland -  von genau dem selben Kaliber sind wie Freers Verallgemeinerungen und überzogenen Darstellungen der “Insel”  - und der sie bewohnenden ”Insulaner”.

Der kleine aber feine Unterschied liegt in dem nicht ganz unwichtigen Detail, dass Olga Freer über die Insel schreibt auf der sie seit nunmehr 4 Jahren lebt. Sie spricht auch die Sprache der “Insulaner”. Von den “Russlandkritikern” der Blogosphäre können nur die Wenigsten behaupten die Sprache ihrer “Zielgruppe” zu sprechen … und die Wenigsten habe jemals länger in Russland gelebt. Aber wenn zwei das Selbe tun, dann ist es noch lange nicht das Gleiche.

By George, it’s shocking, isn’t it ?

Gefälschter “Kommentar”

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am April 25th, 2008

Kommentare á la AsolfVielleicht sollten wir Herrn Andreas “Asolf” Solf nun lieber “Lucio” nennen, denn weniger öffentlich kann man kein Eigentor schießen. Selten hat sich ein Blogger so offen selbst der Fälschung vermeintlich fremder Kommentare überführt, eingeräumt das er unter der Identiät eines Anderen auf dem eigenen Blog “Kommentare” veröffentlicht.

In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass Blogger Asolf auf seinem “Grenzland-Blog” hinterlassene Kommentare nachträglich veränderte. Durch das Einfügen oder das Entfernen von Wörtern, oder dem Umschreiben ganzer Passagen, verfälscht er damit Aussagen  und Sachverhalte.

Oftmals haben “Kommentare” im Grenzland das “Geschmäckle” der Fälschung, vermitteln den Eindruck sie seien nicht von einem außenstehenden Kommentator geschrieben worden, sondern von Andreas selbst.

Das Phänomen der “Sockpuppets”, dem Erscheinen mehrerer vermeintlich unterschiedlicher Personen - die tatsächlich aber nur eine einzige real existierende Person sind - ist in der Blogosphäre nicht unbekannt.

Sie tauchen oft als “Claqueure” oder “Jubelperser” auf, die einem Blogartikel heftig Beifall zollen.

Diese “Sockpuppets” werden gerne von solchen Menschen verwendet, die der Auffassung sind, nur ein gefüllter Kommentarbereich sei ein Indikator für den “Wert” eines Blogs. Es sind die gleichen Menschen, die auch gerne “Besucherzahlen” oder “Leserzahlen” veröffentlichen, die meistens ebenso fingiert sind wie die “Kommentare”.

Auf fremden Blogs lassen sie sich leicht identifizieren, meist über die IP-Adresse. Ein Blogger, der mit eigenen “Sockpuppets” auf dem eigenen Blog arbeitet, kommt zwar schnell in den Verdacht unlauter zu arbeiten, wird jedoch meistens nur ertappt wenn er sich selbst outet. Wie in diesem Falle Andreas Solf.

Der am 24 April um 18:55 Uhr auf “Grenzland” veröffentlichte Kommentar des “Heribert Schindler” ist nur eines von vielen Beispielen. Diesmal allerdings in einer besonderen Form.

Anstelle eine “Sockenpuppe”, nennen wir sie mal “Agathe”, ins Rennen zu schicken … um sie auf “Grenzland” entrüstet kommentieren zu lassen … 

“Sieh mal, Andreas, was der böse Heribert auf seinem Blog geschrieben hat … lass Dich nicht ärgern lieber Andreas … liebe Grüße … Deine Dich bewundernde Agathe” …

benutzt Andreas den Namen “Heribert Schindler” für seinen selbstgeschriebenen Kommentar und erweckt damit den Eindruck, ich hätte ihn per “fullquote” auf meinen Blogartikel aufmerksam gemacht. Natürlich kommentiert er “sich selbst” um 19:39 Uhr … lässt aber bis 08:13 am nächsten Morgen den Eindruck bestehen, der Heribert hätte tatsächlich “kommentiert”.

Es ist ihm aber wohl nicht entgangen, dass ich die “Urheberschaft” des “Kommentars” bereits gestern auf meinem Blog dementiert hatte, daher wohl das Eingeständnis der Fälschung am heutigen Morgen.

Wie im obigen Screenshot dokumentiert schreibt Andreas “Asolf” Solf …

Der Kommentar von Heribert Schindler aus Düsseldorf (unten) wurde von mir von dessen Seite kopiert und per Hand unter dessen Namen zugefügt. Wortwörtlich.

Richtig müsste es heißen …

Der vermeintliche Kommentar des Heribert Schindler aus Düsseldorf (unten) wurde von mir gefälscht, der “Inhalt” von dessen Seite kopiert und von mir per Hand, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, unter seinem Namen veröffentlicht.

Für mich ist nun endgültig bewiesen, dass Andreas “Asolf” Solf nicht nur eigene Blogartikel nachträglich verändert, sinnentstellend umschreibt, nicht nur “Fremd-Kommentare” auf seinem Blog selbst schreibt - und mit seinen “Sockenpuppen” danach über die Güte seiner Artikel “mit sich selbst diskutiert” - sondern auch Identitätsdiebstahl betreibt.

Na bitte … es geht doch !

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Ukraine by Heribert Schindler am April 24th, 2008

Blogger “Asolf” stolpert beim Spagat, quasi grenzüberschreitend. Zuhause in Potsdam, da gibt er den wackeren Antifaschisten, zuhause in Kiew, eher den verständigen ukrainischen Nationalisten. Schwer erkennbar ist nur, aus welchem der beiden Domizile er gerade schreibt - in welche Rolle er gerade schlüpft.

Asolf wäre nicht Asolf, würde er sich nicht ständig selbst überholen, sich selbst relativieren.

Am 22. April gibt er jedenfalls den Ukrainer, erregt sich über das Echo, aus einem deutschen Magazin, auf einen Artikel des ukrainischen Journalisten Andrej Kapustin. Aus diesem Artikel zitiert er dann auch, Asolf wäre aber nicht Asolf - würde er der Geschichte nicht seinen eigenen “Spin” verpassen.

Es beginnt damit, dass er zwar auf den Artikel verlinkt (wohl in der Hoffnung man würde die Quelle nicht lesen) jedoch den Titel des Artikels weder angibt, noch übersetzt.

“Раздень Гитлера, или барбифюрер в подарок” … sinngemäß … “Entkleide Hitler, oder der Barbieführer als Geschenk”.

Asolf macht promt den gleichen Fehler wie das deutsche Magazin, das er anprangert. Dies, obwohl er anscheinend ukrainisch und russisch spricht, obwohl Kapustins Artikel in beiden Sprachen online ist.

Der Grenzländer hat den Artikel wahrscheinlich nicht vollständig gelesen,  zumindest nicht am 22. April. Wahrscheinlich ist er bei der Lektüre des ”deutschen Echo” auf die Thematik gestoßen, hat dann nach dem ukrainischen Original gesucht. Daher der Schnellschuss aus der Hüfte …

“Das steht so nicht geschrieben!” - echauffiert sich der Grenzländer.

Recht hat er, der Grenzländer, so steht es nicht geschrieben. So, wie er es am 22. April beschreibt und kommentiert, allerdings auch nicht.

Es geht um die Hitler-Puppe, welche der ukrainische Journalist Andrej Kapustin (passend zum 20.April) in einem Kaufhaus, in der Abteilung für “sinnlosen Nonsens” fand. Worüber er einen witzig-intelligenten Artikel schrieb.

Lassen wir beiseite, dass Kapustin nicht “sinnlosen Nonsens” schreibt - sondern vielmehr “sinnlose Kleinigkeiten” - nicht beiseite lassen sollten wir aber, dass Asolf eine offensichtlich fiktive Geschichte seinen Lesern als “die nackte Wahrheit” verkauft, wie einst “Krusenstern” einen Sketch aus “Nascha Russia” als tatsächliche Begebenheit im russischen Straßenverkehr verkaufen wollte. 

Kapustin nimmt offensichtlich nicht einen real existierenden  ”Barbieführer” zum Anlass seines Artikels, sondern den 20. April, den Geburtstag des “echten Führers”. Er nimmt Stellung zu Fragen der Fremdenfeindlicheit und des Rassismus. Der “Barbieführer” dient dem Transport der Gedanken, spielt keine real existierende Rolle.

Asolf versäumt seine Leser auf den Sachverhalt hinzuweisen, dass Kapustin seinen Artikel mit einem Zitat aus Julian Semjonowitsch Semjonows “17 Augenblicke des Frühlings” beginnt, einem Roman aus einem ganzen Zyklus von Romanen über den fiktiven sowjetischen Spion Maxim Isajew, der als SS-Standartenführer Max Otto von Stierlitz  im Europa zur Zeit des Zweiten Weltkriegs agierte. Ein klarer Hinweis auf die nun folgende fiktionale Geschichte mit dem “Barbieführer”.

Also nimmt die fiktive Geschichte ihren Lauf, in einem stereotypischen aber fiktiven Kaufhaus, als “Verkaufsgespräch” zwischen einer fiktiven Verkäuferin und einem ebenso fiktiven Kunden, in dessen Rolle Kapustin nun schlüpft. 

“Hitler ist nicht teuer. Nur 1.200 Griwna. - Aber das ist noch nicht alles: Zu Hitler gehört auch noch ein austauschbarer Kopf mit einem etwas gutmütigeren Gesichtsausdruck, Wechselkleidung, diverse Orden und eine Sonnenbrille…”

Kapustin spinnt den Gedanken weiter … ebenso fiktiv. Er treibt die Gedanken um den “Barbieführer” bewusst auf die Spitze, einiges davon übernimmt der Grenzländer, vieles aber nicht.

 Aber er schlussfolgert …

Um es klar zu sagen: Hitler-Puppen sind Scheiße. Sicher ist dies die Reportage über die Entgleisung eines profitgierigen Händlers, der - das unterstelle ich, weil ich die dortige Mentalität zu kennen glaube - Schock als Werbung zu instrumentalisieren versucht. Hauptsache über seinen Laden wird diskutiert, das schafft Kundschaft (…und gehört bestraft!) [...] Empört zu sein, ist viel zu profan.

Am 23. April, also einen Tag später, kommen dem Grenzländer Zweifel. Möglich ist, dass diese Zweifel ihm selbst kommen, vermutlich hat ihn aber jemand mit der Nase drauf gestoßen. Anscheinend kennt er “die dortige Mentalität” doch nicht so genau. Er schreibt

Ist die Geschichte von der ukrainischen Hitler-Puppe überhaupt wahr ? [...] Mit ein bisschen Nachdenken kommen die ersten Zweifel [...] Wenn man nun noch ein bisschen nachdenkt, würde man sicher auch noch andere Gründe die für ein Story-Fake sprechen. Aber ist es nicht komisch: In der Ukraine wird eine Hitler-Puppe erfunden… [...]

In sechs Punkten führt er nun an, warum er plötzlich gänzlich anderer Meinung ist als noch am Tage zuvor.

  1. Die Ortsangabe der Entdeckung der Puppe ist zu nebulös.
  2. Es fehlt das Foto von der Verkäuferin und der Puppe.
  3. Es fehlen die Anschlussberichte.
  4. Der unwahrscheinliche Zufall.
  5. Die Plazierung innerhalb der Zeitung
  6. Das Nicht-Aufgreifen der Geschichte von anderen ukrainischen Zeitungen.

Alle Punkte führt er näher aus, setzt sich damit aber nur noch tiefer in die Nesseln. Denn jetzt, oh Wunder, gestattet er einen Kommentar … eine junge Dame schreibt ihm … “Jetzt übertreibst du aber” … und nimmt die “6 Punkte” aufs Korn. Schön schreibt sie zu Punkt 6 …

Ukrainer können mit dem Thema Hitler humorvoll umgehen, Deutsche können es nicht. Deshalb ist es keine Sensation, deshalb greift keine andere Zeitung das Thema auf, deshalb wird es nicht zum Skandal. Das wäre in Deutschland natürlich ganz anders, aber du begibst dich selber grad auf das Niveau, das du am deutschen Journalismus kritisierst.

Asolf schmollt … es folgen detaillierte Antworten … Punkt 1a … 1b … 1c … 2 … 3 … 4 … 5 … 6.

In guter Erbsenzählermanier, … “15 Jahre Kiew” … “nie eine Hitlerpuppe gesehen” … ” “Mein Kampf” in den Skat gedrückt - weil dies einen deutschen Leser nur verwirrt hätte” … “es wird zuviel der Worte” … ” “Im Prinzip “ja, einverstanden” ” … “Meine liebenswerte Gattin hat es mir ebenfalls erklärt” … “Ja, aber” … “Soll man übersetzen wie es geschrieben steht, oder besser so, wie es im zu übersetzenden Text gemeint sein könnte?” … “Ich vernachlässige nun” …

… und abschließend die asolfsche Rechtfertigung für alles … wie seinerzeit Mielke mit seinem Satz “Ich liebe doch, aber ich liebe doch alle … alle Menschen … aber ich liebe Euch doch alle !” …

Ansonsten ist es nur laut gedacht, und hinter der Überschrift steht ein Fragzeichen. 

Tja … die vielen Fragezeichen … zwei kann ich zumindest auflösen …

Warum heißt dieser Artikel “Na bitte … es geht doch !” und warum wurde er geschrieben ? Letzteres zuerst. Geschrieben wurde er, da die nette Geschichte, die er erzählt, in guter asolfscher Manier, bei ihm bald verschwunden sein wird, der Nachwelt aber erhalten bleiben sollte.

“Na bitte … es geht doch !” heißt er, weil er mit einem Gegenbeweis für die These endet welche die junge Dame dem Asolf ins Gedankenjournal schrieb … “Ukrainer können mit dem Thema Hitler humorvoll umgehen, Deutsche können es nicht”.

Sie können es doch !

Ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, …

Veröffentlicht in Die Blogosphäre, Ukraine by Heribert Schindler am April 17th, 2008

…  umgeben von einem Mysterium, war bisher die Frage, warum Blogger Asolf den Abwasch von Hand macht. Er erklärt zwar, die Spülmaschine sei immer noch defekt, jetzt wissen wir aber endlich warum.

Die ukrainischen Untertitel muss man sich allerdings hinzudenken. Wir bitten diese Unannehmlichkeit freundlichst zu entschuldigen.

Wir schließen uns Andreas an, der schließlich verbindlich feststellt:

Diese Situation darf nicht so stehen bleiben, denke ich nun. ICH BIN DER MANN! - YES!

Genau Andreas ! Du bist DER MANN in der ganzen gottverdammten Kommunalka ! Die Situation darf so nicht stehen bleiben ! Als Grenzländer macht man nichts “von Hand” ! Niemals ! Du bist schließlich kein Быдло, oder ?

“Von Hand spülen” gibt’s genau so wenig wie … sagen wir mal … Лысого в кулаке гонять.

Wir wollen dem Grenzland helfen, schlagen daher eine Maßnahme ähnlich der “Großen Krusenstern-Lotterie” vor. Wie wäre es mit folgendem Vorschlag ?

Bis Monatsende 250.000 mal auf “Krusenstern” kommentieren und einen Geschirrspüler gewinnen!

Dabei wäre allerdings folgendes zu bedenken: Der Spamschutz ! Also immer brav die Summe von x + y eingeben und warten bis der Kommentar nach einer zusätzlichen manuellen Kontrolle publiziert wird.  Der Kommentar muss auch unbedingt “wohlwollend, unkritisch und applaudierend” sein. Das ist wichtig ! Hilfreich wäre auch, wenn der Kommentar parallel in der NZZ und der Novaya Gazeta veröffentlicht würde. Man könnte auch jeden der 250.000 Kommentare zusätzlich im eigenen Blog veröffentlichen und dann mit “Krusenstern” verlinken, das hebt die “Technorati Authority”.

 Wenn alles klappt, dann lesen wir bestimmt bald …

Krusenstern-Kommentator Andreas “Asolf” Solf hat den Geschirrspüler gewonnen

Ein paar Haken wird die Sache aber wohl haben. Du wirst den Geschirrspüler in Zürich persönlich abholen müssen, der kann nicht über den Postweg versandt werden und passt auch nicht durch den Briefschlitz. Auch wird man sicherlich versuchen Dich zu beschubsen … im Kleingedruckten wird stehen …

… “Sie gewinnen den Geschirrspüler nur, wenn Sie ihn mit einer Hand nach Potsdam / Kiew (unzutreffende Ortsangabe bitte streichen) tragen können, ohne ihn auch nur ein einziges Mal abzusetzen”.

Natürlich muss Mr. Krusenstern noch zustimmen, wir wollen können Dir leider keinen Geschirrspüler spendieren. Weder mit noch ohne Gegenleistung Deinerseits. Wir sind halt keine erfolgreichen Schweizer Fundraiser.

Auch Du, mein Sohn Brutus …

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Russland by Heribert Schindler am April 17th, 2008

soll Julius Cäsar gesprochen haben, als man ihn meuchelte. Auch Du,  Vladimir Vladimirovich ? … fragt sich jetzt die Regenbogenpresse. Bei dieser Frage geht es aber nicht ums Abstechen, hier geht’s ums Abschieben.

Abgeschoben worden sein soll Ludmilla Putina, die (Ex - ?) Ehefrau des amtierenden Präsidenten Vladimir Vladimirovich Putin. So berichtet jedenfalls Московский корреспондент in einem Artikel vom vergangenen Samstag.

Präsident Putin soll sich bereits im Februar klammheimlich von seiner langjährigen Ehefrau Ludmilla scheiden lassen haben, um sich, quasi sub rosa, mit der 24-jährigen Alina Kabajewa zu verloben.

Kabajewa ist in Russland keine Unbekannte. Sie ist Sportgymnastin, gewann als Bodenturnerin im Jahre 2004 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen, nachdem sie vier Jahre zuvor in Sydney bereits Bronze geholt hatte. Kabajewas Vater ist einer der bekanntesten Fussballspieler Usbekistans, ihre Mutter spielte einst in der Basketball-Nationalmannschaft. Im Dezember zog sie als Abgeordnete der Partei “Einiges Russland” in die Duma ein. Im Januar kündigte sie an, sie wolle die Sportkarriere an den Nagel hängen, weil sie eine Sportverletzung nicht erfolgreich habe auskurieren können. Außerdem trage sie sich mit dem Gedanken an eine Heirat, wolle auch gerne Mutter werden.

Lange Rede, kurzer Sinn … Gerüchte besagen, Kabajewa und Putin trügen sich mit Hochzeitsplänen, die Trauung wäre für kommenden Juni geplant, geheiratet werden solle im Petersburger Konstantins-Palast und alles sei in trockenen Tüchern. Auch das Buffet sei bereits geordert. Московский корреспондент kam jedenfalls mit der Story, man habe “eine Quelle” des Catering-Services angezapft, der mit der Ausrichtung der Feierlichkeiten beauftragt worden sein soll.

Die “üblichen Verdächtigen”, soll heißen “die üblichen Klatschreporter” im In- und Ausland, stürzten sich wie die Geier auf die Story. Nur der Schweizer Internetmagazinist “Krusenstern”, der sonst jede Ente veröffentlicht, ist erstaunlich schweigsam. Hat wohl noch niemanden gefunden bei dem er abschreiben kann.

Aus den vermeintlich “Kremltreuen Nachrichtenagenturen” ist über die Story nichts zu erfahren, glaubt man den “Kritikern” ist dies aber nicht ungewöhnlich, da die “komplette russische Presse gleichgeschaltet ist”. Und Putin hält bestimmt “den Deckel ‘drauf”.

Bei Московский корреспондент wirds im Moment “a bisserl eng”. Besagter Catering-Service,  “Carnivale-Style”,  will von einer Hochzeitsfeier Kabajewa-Putin im Juni nichts wissen, Frau Kabajewas Presesprecherin soll auf Anfrage folgendes geantwortet haben

Wir kommentieren nicht. Московский корреспондент hat bis zum Ablauf des 16. April Zeit die Meldung per Veröffentlichung zu widerrufen, oder aber sich zu erklären, dass kein Widerruf geplant ist. Hören wir nichts, oder aber die Erklärung das kein Widerruf erfolgen wird, werden wir rechtliche Schritte einleiten.

Oooops !

Bei Московский корреспондент wird man langsam hektisch. Der Eigentümer, Alexander Lebedev, der auch Anteilseigner bei Novaya Gazeta ist, kommt mächtig ins Schwitzen, scheint zurück zu rudern. Er behauptet zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Angelurlaub gewesen zu sein, sei telefonisch nicht erreichbar gewesen und habe von der Meldung erst nach seiner Rückkehr erfahren. Er wollte nicht bestätigen, dass seine Voice-Mailbox auf dem Handy voller freundlicher Anrufe aus dem Kreml gewesen sein soll. Nochmal “oooops”.

Московский корреспондент versucht nun krampfhaft die “Meldung” anderweitig bestätigt zu bekommen, kündigt an “alles und jeden” zu veröffentlichen, der hierzu etwas zu sagen / schreiben hat. Natürlich auch alle Stellungnahmen seitens Frau Kabajewas. Aus der Redaktion verlautet nun der vielsagende Satz

Wir finden es derzeit nicht angebracht einen Widerruf zu veröffentlich, obwohl es auch uns schwerfällt an die Richtigkeit der Meldung “Olympiasiegerin heiratet Russischen Präsidenten” zu glauben.

Aha !

Krampfhaft versucht man nun aus der Geschichte wieder heraus zu kommen, bemüht sogar die auch in Russland bekannte Tradition des “Aprilscherzes” . Die vermeintliche Urheberin des “Aprilscherzes”  scheint man auch schon ausgemacht zu haben … Svetlana Medwedewa, die Frau des zukünftigen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew. Erneut … Oooops !

Mal sehen wie das weitergeht. Man muss wohl nicht erwähnen, dass sich die Lästermäuler in der English Language Russia Blogosphere kräftig das Maul zerreißen, wie sonst auch. Dort heißt es 

Putin macht den Sarkozy.

Der Erlblogger … “Pirate Away !” …

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Humor by Heribert Schindler am April 15th, 2008

In der stillen Hoffnung im “Weblog der Zukunft”, bzw. dem neuen “Internet-Magazin”, per “copy & paste”  neben Dimitri Schostakowitsch und Sergei Prokofjew auch einmal (einen abgewandelten) Johann Wolfgang von Goethe kopiert abgeschrieben veröffentlicht zu sehen, bieten wir unserem Freund und Fachblogger Internetmagazinisten Jürg “Krusenstern” Vollmer folgenden Eintrag zur genehmigten Übernahme in das “Krass-Web-Zwo-Nullige-Internet-Magazin” an.

Wie üblich gilt:  Trotzdem kann der Text unvollständige Fakten oder nicht korrekte Angaben enthalten, die bei entsprechenden Rückmeldungen selbstverständlich umgehend korrigiert werden.

Der Erlblogger !
 
Wer tastet sich nachts die Finger kalt ?
Es ist der Schweizer mit dem Blog voll “Gehalt” !
Er tastet und tastet. Er tastet schnell,
in Russland wird der Himmel schon hell.
 
Sein Haar ist ergraut, seine Hände zittern,
vom unablässigen “Krusenstern-füttern”.
Da - aus dem Blog ertönt ein Ton,
“Wer poltert in meiner Kommentarsektion?”
 
Nur ruhig, nur ruhig, mein lieber Spitz,
es ist doch nur ein kleiner Witz.
Mein Meister, mein Meister, sieh mal dort !
Da vorne schleicht sich ein Kritiker fort !
 
Bleib ruhig, bleib ruhig, mein liebes Tier,
er kommt wieder. So glaube mir.
Mein Meister, mein Meister, hörst du das Grollen ?
Die wilden Kritiker durch das Blögli trollen !
 
Nur ruhig, nur ruhig, das haben wir gleich,
die sperren wir aus - aus dem Kommentarbereich.
Er tastet und tastet wie besessen,
Scheisse - jetzt hat er die ”Fakten” vergessen,
 
der Blogger schreit in höchster Qual,
da zuckt durch das Fenster ein Sonnenstrahl.
Der Bildschirm schimmert im Morgenrot,
Fachblog gestorben, Fachblogger … T O T !!!

Der Blogger ist tot … es lebe der Internetmagazinist !

Der “Doppel-Whopper-Index”

Veröffentlicht in Die Blogosphäre by Heribert Schindler am April 10th, 2008

Den Big-Mac-Index gibt es schon. Der Big-Mac-Index ist ein von der britischen Wochenzeitschrift The Economist seit 1986 berechneter Preis- und Kaufkraftvergleich, der auf der Universalität des Big Macs der US-amerikanischen Firma McDonald’s basiert. Die Big-Mac-Preise unterscheiden sich von Land zu Land erheblich. (Quelle)

Nach dem Vorbild des Bic-Mac-Index führe ich heute, für die Blogosphäre, den Doppel-Whopper-Index ein. Ich werde versuchen ihn mir patentieren zu lassen. Der Kotau geht an unseren Blogger-Kollegen Andreas “Asolf” Solf vom Grenzlandblog auf LiveJournal. Er lieferte die Initialzündung für diese Idee.

Während der Big-Mac-Index Kaufkraft und Preise vergleicht, wird der Doppel-Whopper-Index zukünftig die “Halbwertszeit” von Blogeinträgen vergleichen. Auch diese ist, von Blog zu Blog, unterschiedlich. Grundlage wird folgender Sachverhalt sein …

Am 09.04.2008 schrieb Asolf einen wunderschönen Blogeintrag, der sein “Geschmackserlebnis” beim Verzehr eines Doppel-Whopper schilderte. Asolf schmeckte der Burger nicht.

Begeistert vom Asolfschen Blogeintrag kam ich nicht umhin, ihm folgenden Rat zu erteilen … er solle den Doppel-Whopper zukünftig zuerst auspacken … dann ‘reinbeißen … dann schmeckt er besser.

Asolf quittierte meinen gut gemeinten Rat mit der sofortigen Löschung … nein … nicht des Kommentars … des kompletten “Doppel-Whopper-Blogeintrages”. Heute, am 10.04.2008 ist der Blogeintrag beim Asolf nicht mehr auffindbar.

Ergo … Die Haltwertszeit, also die Zeit in der die Hälfte eines Blogeintrages verschwinden kann, beträgt (gestern einberechnet) bei Asolf … 1 Tag.

Der Doppel-Whopper-Index-Faktor für Asolf ist demnach -1-

Сердечные поздравления !

Veröffentlicht in Das Internet, Die Blogosphäre, Glücksspiel, Schweiz by Heribert Schindler am April 10th, 2008

Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin des Krusenstern-8GB-Nano-iPod zu ihrem Erfolg ! Neidlos !

Das Gewinnerglück hätte nicht treffender treffen können … jung, weiblich, russisch, bi-nationale Ehe und wohnhaft in der Schweiz. So schrieb dann auch der Internet-Magazinist …

Die stolze Gewinnerin entdeckte Krusenstern, “als wir uns über die Formalitäten der Heirat zwischen einem Schweizer und einer Russin informierten. Ihr Weblog Internet-Magazin war uns eine grosse Hilfe.”

Da hat sich der Herr Krusenstern aber sicherlich mächtig gefreut, obwohl er ja seine Vergangenheit als “Berater in bi-nationalen Partnerschaften”, wie langjährig bei Interfriendship.de und im Namostu-Board dokumentiert, nun nicht mehr so überdeutlich in den Vordergrund rückt - ja sogar verleugnet.

Dafür weist Herr Krusenstern jetzt auf folgendes hin …

In Krusenstern findet die Gewinnerin “neben Informationen über meine Heimat auch Berichte über das Leben von Landsleuten in der Schweiz. Krusenstern liefert mir eine Perspektive auf Russland, welche ich so im Land selber nie erhalten habe.” Die Lektüre unseres Internet-Magazins habe zudem den angenehmen Nebeneffekt, dass die Lehrerin dadurch ihre Deutschkenntnisse verbessern könne.

Wir hätten nie gedacht dem Herrn Krusenstern einmal zustimmen zu können … in der Tat … er liefert eine Perspektive auf die Heimat der Gewinnerin, wie man sie so in Russland nie erhalten kann … und auch nirgendwo sonst in dieser Galaxie. Denn überall sonst legt man höchsten Wert auf eine fachlich und faktisch richtige Berichterstattung über Russland. Wie soll aber Herr Krusenstern auch fachlich und faktisch richtig über Russland berichten, ein Land das er selbst noch nie bereist hat ?

Aber, liebe Gewinnerin, Sie haben so viel mit Herrn Krusenstern gemeinsam … vielleicht wissen Sie es garnicht …

“Zur Zeit bin ich intensiv auf der Suche nach Arbeit, bei der ich meine Sprachkenntnisse und meine interpersonellen Fähigkeiten einsetzen kann …”

So geht es ihm wohl seit ca. 2 Jahren auch, zumindest aber seit dem Zeitpunkt, an dem er die Karriere als Berater für bi-nationale Partnerschaften aufgab und als Blogger Fachblogger Internet-Magazinist das Web-Zwo-Null Internet zu beglücken begann. Seitdem sucht er anscheinend auch intensiv nach Arbeit, bei der er seine “Fähigkeiten” einsetzen kann … die aber wohl keiner haben will, besonders nicht in der Medienwelt. Daher muss er weiterin bloggen fachbloggen internetmagazinieren.

Wir gratulieren also nochmals der Gewinnerin und schließen uns dem Herrn Krusenstern an …

In der Hoffnung, dass sie diesen nicht wieder in der Waschmaschine “testet”…

Nein, nicht den Herrn Krusenstern … den iPod natürlich.

Wir leben auch in der Hoffnung, dass Sie den Speicher des neuen 8GB-Nano-iPod nicht gleich formatieren, vielleicht befinden sich darauf die vielen Krusenstern-Blogartikel, von denen Herr Krusenstern sich im Laufe der letzten Jahre urplötzlich distanzierte und darum löschte. Vielleicht findet sich so auch das verschollene “Namostu-Handbuch”, oder das “Original” des “Kleinen Weblog-Handbuches” … zwei “Werke” die gesucht werden wie das Bernsteinzimmer. Denn wie beim Bernsteinzimmer kennt man bisher nur den Standort der (vermutlichen) Kopien.

Abschließend nur noch eine Frage … Ihr Schweizer-Ehemann …  bloggt der zufällig …

… unter dem Pseudonym “Mr. Thinkabout” ?