Du sollst nicht begehren …
… Deines Nächsten Waffenmarkt. Diese Lektion erhielt der 70-jährige Peter Spitz von den US-Behörden, genauer gesagt von einer Behörde die sich U.S. Customs and Border Protection nennt, und muss sich nun in Ft. Lauderdale vor Gericht verantworten.
Sinngemäß lässt sich die Bezeichnung der Behörde in „Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten“ übersetzten und steht für eine Behörde im Aufgabenbereich des Heimatschutzministeriums der USA, mit Sitz in der Hauptstadt. Gründungsdatum dieser Behörde war der 1. März 2003.
Ihre Aufgabe ist die Grenzkontrolle, also die Kontrolle der illegalen oder unerwünschten Einwanderung in die USA, die Zollkontrolle, die Bekämpfung des internationalen Drogenhandels und des internationalen Terrorismus, der kommerzielle Urheber-/Markenschutz sowie der Schutz der Landwirtschaft vor eingeschleppten Schädlingen und Pilzen. Die Behörde hat ein Budget in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar und beschäftigt zehntausende Mitarbeiter in ca. 50 Dienststellen.
Aber, neben den oben bereits genannten, scheint es auch Aufgabe der Behörde zu sein, den heimischen US-Waffenmarkt vor unerwünschten Mit- und Wettbewerbern zu schützen. Ganz im Sinne des “Kampfes gegen den internationalen Terrorismus”, denn auch derjenige ist ein Terrorist, der den Amerikanern ihre Waffengeschäfte vor der Nase wegschnappen will.
Spitz, von dem bisher nur bekannt ist, dass er 70 Jahre alt und im US-Bundesstaat Florida ansässig ist, wird zur Last gelegt, er habe versucht 10 Militärhubschrauber aus “russischer Fertigung” ohne Lizensierung durch das US State Department zu versilbern.
Bei diesem Versuch ist er wohl an einen verdeckten Ermittler der U.S. Customs and Border Protection geraten, der mit Spitz eine “rege elektronische Korrespondenz” führte. Im Verlauf dieser Korrespondenz habe Spitz angegeben über 30 Militärhubschrauber und Kampfflugzeuge aus “russischer Fertigung” zu verfügen, bot davon 10 Hubscharuber zum Stückpreis von $750,000 (knapp über 470.000 Euro) zum Kauf an. Der verdeckte Ermittler gab sich als offizieller Vertreter Zimbabwes aus und heuchelte Kaufinteresse.
Die USA widmen dem nationalen und internationalen Waffenhandel wieder verstärkt Aufmerksamkeit, wie sich an der von den USA betriebenen Verhaftung des russischen Waffenhändlers Viktor Bout in Thailand, im letzten Monat, unschwer erkennen lässt.
Viktor Bout, der vermeintlich die “Vorlage” für den Charakter des “Juri Orlov” im Actionstreifen “Lord of War” (mit Nicolas Cage in der Hauptrolle) gewesen sein soll, wird beschuldigt er habe “Waffen an Terroristen geliefert”, bzw. eine solche Lieferung vorbereitet.
Er soll mit der kolumbianischen Guerilliagruppe FARC über einen Waffendeal verhandelt haben. In den “üblicherweise gut unterrichteten Kreisen” wird jedoch doch darüber spekuliert, ob die “Aktion” nicht eher dazu gedacht war einen Konkurrenten auf dem Schwarzmarkt für Rüstungsgüter auszuschalten. Wenn schon “Terroristen” mit Waffen beliefert werden sollen, dann, bitte schön, von den Amerikanern. Getreu dem Motto … “Yes, he’s a son-of-a-bitch … but he’s our son-of-a-bitch”.
Gegenwärtig gehen die USA auch gegen eine Firma namens AEY, Inc. vor, die vermeintlich Waffen aus China, und Munition aus Ungarn, an Militär- und Polizeibehörden in Afghanistan geliefert haben soll.
Beim legalen und illegalen Waffenhandel verstehen die Amerikaner keinen Spaß. Wenn schon Waffen, dann soll wenigstens “Made in the USA” draufstehen.
Wir erinnern uns bei dieser Gelegenheit an den wohl längst vergessenen Vorschlag, die “New Iraqi Army” mit Kalaschnikow-Clonen aus Bulgarien auszurüsten. Ein Vorschlag, der zu seiner Zeit nicht aus Sofia sondern aus dem Pentagon kam, und auf der Vermutung beruhte, die Angehörigen der “neuen Armee” des “befreiten Irak” wären schon seit Kindesbeinen mit Kalaschnikows vertraut, hätten bereits im zarten Alter von 3 Jahren gelernt mit verbundenen Augen Waffen dieses Typs zu zerlegen und zusammenzusetzen. Auch seien Kalaschnikows für die geographischen und klimatischen Bedingungen des Iraks besser geeignet als amerikanische M-16.
Verständlich ist die Ablehnung des “Kalaschnikow Deals” aber schon, wenn der US-Steuerzahler schon Milliarden an US-Dollars für die “Befreiung des Iraks” ausgibt, dann soll die “New Iraqi Army” auch ihre Waffen in den USA kaufen. Quid pro quo. Das die Angehörigen der “New Iraqi Army” in großer Zahl zu den “Aufständigen” überlaufen, wie zuletzt während der Kämpfe gegen die “Mehdi-Armee” im Raum Basra, hatte dabei wohl niemand auf der Rechnung. Die Waffen “Made in USA” nehmen sie vermutlich mit, um sie dann gegen die “Boyz from the USA” einzusetzen.
Für letztere erfüllt sich jetzt der Wunsch “I wannabe an Army Ranger, living a life full sex and danger”. Aber wohl mit einer Menge mehr “danger” als “sex”.
Hooooraaaahhh !
Die “Mrozek-Linie”, eine “Sollbruchlinie” in Europa
Bedingt durch die Aufregungen der letzten Tage sind einige Nachrichten und Kommentare in den deutschsprachigen Medien im „Blitzlichtgewitter“ auf meinem persönlichem Radarschirm „untergegangen“ und von anderen „Signalen“ überlagert worden. Daher ist mir auch Gisbert Mrozeks Artikel „Die Sollbruchlinie für Europa: Tallinn-Kiew-Tiflis“ auf „Russland-Aktuell“ entgangen.
Mrozek schreibt, es habe sich eine neue Bruchlinie in Europa gebildet, die für schwere politische Erdbeben gut sei. Sie reiche von Tallinn über Kiew nach Tiflis und er habe sie als „Sollbruchlinie“ ausgemacht. Hier könnte Herr Mrozek durchaus richtig liegen.
Der Begriff „Sollbruchlinie“ ist mir geläufig, allerdings habe ich diesen bisher noch nie so deutlich auf die politische Landschaft des heutigen Europas angewendet gesehen. Aus meiner bisherigen beruflichen Laufbahn, welche auch eine fundierte technische Komponente enthielt bevor ich mich gänzlich auf die „kaufmännisch-verwaltende Linie“ festgelegt habe, sind mir die Termini „Sollbruchstelle“ und „Sollbruchlinie“ vertraut.
In der Mechanik bezeichnet eine „Sollbruchlinie“ den genau definierten Verlauf einer Linie, die „Sollbruchstelle“ eine exakt definierte Stelle, in einem Bauteil oder einem Gesamtsystem, das bei Überlastung ähnlich einer elektrischen Sicherung zerstört wird und so größeren Schaden verhindert. Der Bruch des Bauteils oder des Systems an der vorgesehenen Stelle wird meist durch die Kerbwirkung erreicht.
Während ungewollte Brüche in einem Bauteil oder System den Technikern und Ingenieuren Kopfzerbrechen bereiten, und gelegentlich auch zu Panikattacken führen, werden Brüche an „Sollbruchstellen“ und entlang der „Sollbruchlinie“ gelassener gesehen. Diese Brüche sind gewollt, gewünscht und werden billigend hingenommen. Meistens lösen solche Brüche auch Freude und Schulterklopfen aus, da das Bauteil oder System im „Fall der Fälle“ genau jenes getan hat für das es konstruiert wurde.
Als Beispiel hierzu kann man durchaus die Scheibe eines Zugfensters anführen, wie z.B. in den Waggons eines Hochgeschwindigkeitszuges, das konstruiert wurde um hohen Zug- und Druckkräften zu widerstehen und auch um mit hoher Geschwindigkeit auftreffenden Körpern Widerstand zu leisten. Obwohl für Höchstbeanspruchung konstruiert soll diese Scheibe sich in Notsituationen ohne herkulische Kraftaufwendung durch den Reisenden zertrümmern lassen und den Notausstieg ermöglichen.
Neben der oben erläuterten Schutzfunktion können Sollbruchstellen auch dem Zweck dienen, verbrauchte oder abgenutzte Bereiche eines Gebrauchsgegenstandes einfach abtrennen zu können. Zum Beispiel wird bei einer Abbrechklinge durch das Abbrechen eines verbrauchten und stumpfen Klingenabschnittes ein unverbrauchter und scharfer Klingenabschnitt zur Benutzung freigegeben.
Mrozek schreibt es würden entlang der europäischen Sollbruchlinie Feindbilder aufgebaut. Zum Beispiel das Bild vom immer aggressiveren und autoritäreren Russland, vom Energieimperialismus und wiedererwachenden Totalitarismus. Mrozek schreibt jedoch nicht wer die Techniker und Ingenieure dieser Sollbruchlinie sind. Welche „Sicherheit“ soll durch diese Sollbruchlinie geschaffen werden, oder ist die Fragestellung eher für wen Europa (durch das diese Sollbruchlinie verläuft) einen Gebrauchsgegenstand darstellt ? Was soll durch den Bruch „freigegeben werden“ ?
Dies bedarf einer näher gehenden Beleuchtung und Betrachtung.
Die „Mrozek-Linie“ verläuft von Tallinn über Kiew nach Tiflis, also von der Ostsee bis zum Kaspischen Meer, sollte aber bis Baku in Aserbaidschan verlängert werden. Soll diese Linie, ähnlich der „Maginot-Linie“, zwei „verfeindete Parteien“ voneinander trennen und vor (einseitigen) Übergriffen schützen ?
Oder wird der „Gebrauchsgegenstand Europa“, mit einer bewusst und gewollt getriebenen Kerbe, entlang dieser „Sollbruchlinie“ abgebrochen werden um einen als „stumpf geworden“ oder „als überflüssig angesehenen“ Teil des „Gebrauchsgegenstandes“ zu „entfernen“ ?
Die „verlängerte Mrozek-Linie“ würde, bräche hier die „Sollbruchlinie“, einen großen Teil Europas abspalten und erneut einen eisernen Vorhand schaffen. Das Gefährliche, so Mrozek, an dem Riss, der sich in Europa herausbildet, ist, dass er an der Trennungslinie zwischen den alten Kontinentalplatten der Kulturen verläuft – und mindestens einen Staat in zwei Hälften spaltet. In die polnisch-litauisch- k.u.k- katholische Hälfte und die andere russisch-orthodoxe Hälfte auf dem Ostufer des Dnjepr. Ohne große Anstrengung lässt sich dieser Staat identifizieren, es ist die Ukraine.
Wer treibt also diese „Kerbe“ in Europa und zieht damit die „Sollbruchlinie“ durch den Kontinent ? Und wozu ?
Betrachten wir doch einmal die Diskussionen der letzten Monate. Wer unterstützt die Bestrebungen Kriegerdenkmäler aus dem öffentlichen Straßenbild zu entfernen und trennt damit baltische von russischen Mitbürgern ?
Wer finanziert mit Geldern aus den Geheimdienst-Etat die „bunten Kaspereien“ die dazu führen die russische Muttersprache eines großen Bevölkerungsanteils aus Bildungseinrichtungen und dem öffentlichen Leben zu verbannen ? Wer motiviert und ködert kaukasische Nationalisten mit dem NATO-Beitritt ?
Wer mischt sich in Abspaltungsbestrebungen / Wiedervereinigungsbestrebungen ethnischer Minderheiten ein, sei es in Abchasien, Ossetien oder Transnistrien (Trans-Dnjestr / Transnistrische Moldauische Republik) ?
„Last but not Least“, wer beabsichtigt eine „Raketenlinie“ von Norden nach Süden zu ziehen und verhandelt hierzu nicht nur mit Polen und Tschechien sondern seit seit Kurzem auch mit der Ukraine ? Wer „verkauft“ diese Linie als „Verteidigungslinie“ gegen die „Schurkenstaaten“ im Mittleren Osten und Asien ?
Es ist nicht unvorstellbar, dass die „Raketenlinie“ mit der „Mrozek-Linie“ deckungsgleich sein wird. Aus den „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ dringt, dass angeblich auch mit Dänemark Gespräche über Raketenstationierungen geführt werden / worden sein sollen. Die rationalen Dänen lassen sich aber offensichtlich nicht so einfach ködern, es gibt auch keine nationalistisch-ethnischen Spannungen in Dänemark die sich als Verhandlungsbasis oder als Sprungbrett nutzen ließen. Dänemark lebt mit seinen ethnischen Minderheiten in Eintracht.
Die „Raketenlinie“ könnte aber auch in Tallinn beginnen, über Lettland, Litauen und Polen nach Tschechien, Rumänien und Moldawien und anschließend, über das Schwarze Meer nach Georgien und Aserbaidschan führen. Sicherlich lassen sich auch noch zentral-asiatische „Stans“ für den Plan gewinnen. Geld und „Incentives“ sind ausreichend vorhanden, vielleicht reicht auch schon die Aussicht dem „Russischen Bären“ ans Bein zu pinkeln zu können.
Jeremy Scahill hat in seinem Buch “Blackwater: The Rise of the World’s Most Powerful Mercenary Army“ bereits darauf hingewiesen, dass eine Supermacht längst keine „regulären“ Streitkräfte mehr benötigt um (para-) militärische Schlagkraft und militärisch-wirtschaftliche Interessen auf eine bestimmte Region zu „projizieren“. Scahill weist mit Besorgnis auf die zunehmende Präsenz der „Söldner“ in Zentral-Asien und den „Stans“ hin. Vielleicht ist auch die „Schockwelle“, welche Putins Ankündigung den KSE-Vertrag zu „überdenken“ folgte, in diesem Licht zu sehen. Wird deshalb auf Putins Rede zur „Lage der Nation“ so kritisch reagiert ?
Bevor wir so kritisch auf Putin, den „Marsch der Nichteinverstandenen“ und die Reaktion der Staatsgewalt, die Verstimmung Russlands über den „Bronze-Soldaten von Tallinn“ und „Putins Staatsprogramm“ reagieren sollten wir vielleicht den „Fog of War“, den Nebel des Krieges, zu durchdringen versuchen.
Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal, dass, um klar sehen zu können, oftmals ein Wechsel der Blickrichtung genüge. Vielleicht sollte unsere Blickrichtung von Putins Russland auf die „Mrozek-Linie“ und deren Hintergründe wechseln. Dann könnten wir alle viel klarer sehen.
Auf den Sinn und Zweck der “Raketen für Europa” werde ich noch gesondert eingehen.
Blackwater vs Scahill: The Merceneries Strike Back
Jeremy Scahill’s book “Blackwater: The Rise of the World’s Most Powerful Mercenary Army“ reviewed by Lewis Perdue
This book aspires to be the definitive investigation into the growth of one of the largest private military firms in the world and an exhaustive catalog of its sins, especially as a tool for Bush Administration policy. It isn’t.
Rather it’s a cobbled-together amalgam of the author’s previously published articles, plus rehashed pieces by other “progressive” journalists, all embedded in a slurry of unattributed sources and one-sided quotations of politicos with an axe to grind. As such the book, subtitled, The Rise of the World’s Most Powerful Mercenary Army, fails miserably as anything other than a moveon.org playbook for the 2008 presidential campaigns.
Instead of solid investigative reporting and a steady march of organized facts from multiple credible sources, this book offers layers of innuendo cast in obviously biased language. There are no smoking guns here or even warm barrels, just 452 pages of poorly documented, mind-numbing minutiae wandering about in search of significance and lacking in overall coherence.
Blackwater was formed in 1997 to help train military and law enforcement personnel. Author Scahill early on attempts to indict the company for incompetence, or worse, by reconstructing the final days of the four Blackwater employees who were ambushed, burned and hung from a bridge in Fallujah, Iraq. The indictment fails. And Scahill’s cartoonish descriptions of the men makes them into bumbling buffoons rather than offering the reader a moving sense of tragedy and men betrayed.
Trite, political-hot-button phraseology pervades the book. To Scahill, Blackwater’s founder, Erik Prince is, “a radical right-wing Christian mega-millionaire who has served as a major bankroller not only of President Bush’s campaigns but of the broader Christian-right agenda.” Some facts would have been helpful: religious affiliation, personal net worth, dollar amount of contributions. Perhaps Mr. Prince is all of these, perhaps not. But only the facts would tell us.
Scahill’s lack of attribution destroys the book’s credibility. He first writes that, Blackwater has more than $500 million in government contracts, noting that “as one U.S. Congress member observed, in strictly military terms, Blackwater could overthrow many of the world’s governments.” But which member of Congress? Observed to whom? When? All those pesky little details that a beginning journalism course requires for a C, along with any attempt at a balanced rational analysis, are notably absent in this book. I give it an F.
This review was published by Gary Jackson, President, Blackwater USA in Blackwater’s Tactical Weekly of April 9, 2007.
Evil Americans, Poor Mullahs, Blackwater USA and a rabid German “Journalist”
The news spreads quickly these days. It spreads at an impressive pace and the sources spreading the news are manifold and often astonishing. Often different threads are spun and seem to go in different directions, somtimes they unite and have “their ends” meet.
A couple of days ago I posted my entry on a poll held by Germany’s Forsa Institute on how Germans see the USA in comparison with Iran. On Wednesday, March 21, 2007 Sean Guillory of “Sean’s Russia Blog” posted an entry on Jeremy Scahill’s new book “Blackwater: The Rise of the World’s Most Powerful Mercenary Army“ featuring Blackwater USA, the infamous US-American “Security Firm”.
Is there any connection between Sean’s blog entry and mine ? No, not directly. At least none that was intended, neither by Sean nor by me. But how do these two “threads” meet ?
This morning I opened my mailbox and went through my e-mails. The usual stuff, nothing really important actually, but one particular e-mail is worth mentioning.
It’s one of the many newsletters I receive for professional and semi-professional reasons, it’s Blackwater USA’s “Blackwater Tactical Weekly”. (Now don’t ask me why I signed up to this “newsletter”, I won’t answer in public
).
So what does Blackwater USA’s newsletter editor (and president) Gary Jackson write in the “Tactical Weekly” ?
He writes about US Marine Corporal Jason Dunham, who bravely threw himself on a grenade on April 14, 2004 at Karabilah / Iraq. Dunham was not only posthumously awarded the Medal of Honor , the US Departement of the Navy also announced that it would honour Dunham by naming the Navy’s newest Arleigh Burke Class Destroyer after him and there soon will be the USS Jason Dunham cutting the waves.
Next, Gary Jackson writes about “The Tehran’s Hostages - Iran’s act of war against our British allies”, “The Walk Trough Fire - Hard times feed the insurgency, and the insurgency keeps Iran in ruins (A report from the front, such as it is)”, “A deadly US- Iran firefight”, “Inside Hizballah’s Hidden Bunkers”, “Opposing Views: Things are looking up”, “The War of the Words”, ”Beyond the Call of Duty”, “Brutal Chinese Weapon - Tailor-Made for Insurgents”, “Hunting the Hunters”, “China is fuelling Pacific arms race”, “Iran’s elite Guard Corps broadens influence”, “Talking Dafur to Death” and “Humanitarian Conduct & Enhanced Operations: Specialized Training for Field Managers and Independent Contractors”.
Of course there’s also a “Tactical Equipment Evaluation” on “Grayman Knives”.
Now that is really the important stuff a “security firm” needs to worry and to write about in a “newsletter”.
At this point I’d like to underline that Gary Jackson’s “The War of the Words” is not identical with my blog entry “The War of Words”, Mr. Jackson and yours truly are no co-authors.
I fully understand that Mr. Jackson has to publish his views on the “hotspots” of today’s world. One never knows, maybe Blackwater USA will shortly become a “contractor” of someone feeling the need to bring peace, stability and “security” to Sudan, China, Iran or the Lebanon. And then it’s definitely necessary to be informed about tactical knifes, the “Blackwater USA Limited Edition SIG-Sauer P226 Pistol” and the “Bushmaster AR Rifles” Blackwater USA advertises on its corporate websites (Blackwater USA).
When looking at Blackwater USA’s website, please do not forget to visit the “professional store” where you can order all those neat things like protective vests, combat knifes, sunglasses, water bottles, battle dresses and plenty of merchandise having the Blackwater USA logo on them.
You may want to have a Blackwater USA license plate on your SUV, or you may want to buy Mr. Jackson’s favourite bumper sticker which he advertises in his “newsletter”.
This bumper sticker reads :
” Personally I’ve never experienced normal or stayed awake long enough to understand it. “
Well, Mr. Jackson’s favourite bumper sticker explains why the things with Blackwater USA are the way they are. And it also explains why Mr. Jackson is having difficulties to understand the reaction of the German government he describes in his article “Hunting the Hunters”.
It’s too “normal” for Mr. Jackson to undertand that the government of an independant country (Germany) objects to having one of its nationals kidnapped in Macedonia, being transported to Afghanistan for “questioning” and being mistreated there. It’s needless to mention that the kidnapping had taken place on the basis of a mistaken identity.
Now Jackson fails to understand that Germany, knowing who these 13 CIA folks “f****** this up” are, doesn’t want to see these dudes in Germany again (from where they obviously operated without informing the German government, but which knew about them anyway). Despite the “strong warnings” from Mr. Jackson (and of some other “patriots”) the German authorities announced that those guys will be arrested and extradited when showing up in Germany again.
The bumper sticker also explains why Gary Jackson begins his “newsletter” by posting the content of the “Spiegel Online International” article “Evil Americans, Poor Mullahs” .
“Spiegel Online”, widely regarded in Germany being the “German Pravda for Failed Academics” , and personified by Claus Christian Malzahn (SPIEGEL ONLINE’s rabid Berlin bureau chief), definitely meets Jackson’s “normal” standards for being a balanced and “journalistic” masterpiece.
Mahlzahn writes everything a “true American patriot” like Mr. Jackson needs to know and wants to read about Germany. He writes about the “Kaiser” and Adolf Hitler, about Karls Marx and “German Colonies in Africa”, about Jews, Jews and Jews, the Holocaust, the Holocaust and the Holocaust, the Nazis, the Nazis and the Nazis as well as the German failure to win the last Soccer Worldcup. And, of course, he writes about the deeply felt love for the Mullahs in Iran, the love that fills and warms every German’s heart.
Last but not least, Mahlzahn writes about how much Germans hate Americans for winning World War 2, about how much Germans hate Germany for losing World War 2 and about how much Germans hate Americans for winning World War 2 (haven’t I written this already ?) .
I apologize for being so confused, I am a German. I spend all day hating Americans, hating Americans and hating Americans. Inbetween I have to express my deep love for Iranian Mullahs and then have to get back to hating Americans for not letting us win the last Soccer Worldcup. (Ooops !). There is little room left for anything else, besides (of course) the German national sport of hating Americans, Jews and denying the Holocaust.
Mahlzahn even suggests to repeat World War 2 (or was it the lesson to be learnt from it ?) so the nasty Germans will finally learn NOW !
Maybe Jackson and Mahlzahn can team up. Blackwater USA could “liberate” Germany from those Germans, bring peace and stability, could install a missile defence shield and teach Germany the lessons to be learnt from “Humanitarian Conduct & Enhanced Operations: Specialized Training for Field Managers and Independent Contractors”.
And then the Blackwater Army employees could travel from the operational bases in liberated Germany to Russia, via Estonia (where they could finally remove this stupid “Bronze Soldier” in Tallinn) and could kidnap invite Putin, bring him to Guantanamo (via Macedonia, Afghanistan and Iran) and torture interview him there.
And Mahlzahn could arrange the press conferences and control coordinate the media from his new Blackwater Russia office in Moscow.
