Gekaufte Kosovo-Anerkennung ?
Erfolg gegen Boeing und Durchbruch für die Europäer im Rüstungs-geschäft: Der europäische Konzern EADS hat einen 35 Milliarden Dollar schweren Auftrag zum Bau von 179 Tankflugzeugen für die US-Streitkräfte gewonnen. (Quelle)
Seit rund 50 Jahren lieferte Boeing die Tankflugzeuge der US-Luftwaffe, woher kommt so plötzlich der Sinneswandel, den sonst für ausländische Konzerne geschlossenen Markt “US Airforce” zu öffnen und einen sonst bevorzugten heimischen Anbieter, trotz aller Proteste, zu übergehen ?
Der “Gewinner” des Deals ist die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS), ein europäischer Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern, genauer gesagt dessen Tochter Airbus.
Der in der jüngeren Vergangenheit schwächelnde Airbus-Konzern kann den Großauftrag aus USA gut gebrauchen, hilft er doch den angeschlagenen Konzern zu konsolidieren.
Im Januar 2007 kündigte das Airbus-Management das Einsparungsprogramm „Power 8“ an, das die Mindereinnahmen aus den verschobenen A380-Auslieferungen kompensieren sowie die Finanzierung des A350-Programms sicherstellen soll. Neben Werksverkäufen sollen auch Arbeitsplätze wegfallen. Die Zahl der Stellenstreichungen sollen zwischen 8.000 und 15.000 liegen.
Das deutsch-französische Prestigeobjekt “Airbus” soll nicht schwächeln, als Folge der Airbus-Krise wurde daher am 16. Juli 2007 durch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy beschlossen, die Doppelspitze bei der EADS Ende 2007 abzuschaffen; erster alleiniger Konzernchef wird Louis Gallois (F), während Thomas Enders (D) die Führung von Airbus übernimmt.
Bei so viel politischem Engagement in wirtschaftlichen Fragen, warum kein wirtschaftliches Engagement in politischen Fragen ? Deutschland und Frankreich erkennen das “unabhängige Kosovo von US-Gnaden” an, die USA kaufen im Gegenzug 179 Tankflugzeuge im Wert von 35 Milliarden Dollar und stützen EADS / Airbus ?
Wäscht da eine Hand die andere ?
Be(un)ruhigende Nachrichten
Beim Stöbern heute im “Weltnetz” gefunden …
Frankreich wird wohl im Jahre 2008 verstärkt mit Russland kooperieren, besonders auf dem maritimen Sektor. Der Befehlshaber der russischen Nordflotte, Vizeadmiral Nikolai Maximow, teilte mit, dass Frankreich und Russland derzeit das Zusammenwirken ihrer Marineverbände im Mittelmeer trainieren. Ihm zufolge finden zurzeit russisch-französische Marineübungen für Funkverbindung und Manövrieren statt.
Die Übungen finden in zwei Etappen statt, die erste Etappe der Übungen wird etwa einen Tag dauern, in ihrem Rahmen finden auch gemeinsame Übungen für das Betanken der Schiffe statt. Die zweite Etappe folgt später in der französischen Flottenbasis Brest im Atlantischen Ozean. Das Programm der Übungen sei “sehr umfassend”. (Quelle)
Bulgarien bedankt sich bei Russland, nach Worten von Präsident Georgi Parwanow, für die Hilfe bei der Befreiung vom Osmanischen Reich und die Wiederherstellung der Staatlichkeit.
Er sei davon überzeugt, dass es keinen besseren Anlass für Veranstaltungen im Rahmen des Jahres Russlands in Bulgarien gäbe als den 130. Jahrestag des Beginns eines Befreiungskrieges Russlands gegen die Türkei, so der bulgarische Präsident.
Dank den Anstrengungen der russischen Armee und der Unterstützung europäischer Eliten rücke Bulgarien nun wieder auf den gebührenden Platz auf dem Kontinent.
Der bulgarische Präsident warnte auch vor Versuchen, die Geschichte zu politischen Zwecken umzukrempeln. Bulgarien sei in der Lage, die Geschichte im gegenwärtigen europäischen Kontext richtig zu lesen. (Quelle)
Keinerlei Nachrichten gibt es dagegen von der Schweizer Hochseeflotte, die sich gegenwärtig noch von der Operation “Krieg und Frieden”, der Aufklärungs- und Abschreibemission beim ZDF, erholt. (Quelle)
Der Schweizer Volkspartei (SVP) ist bis dato keine geplante “Ausschiffungsinitiative” der Alpenfregatte “Krusenstern” bekannt, man werde sich aber kundig machen. Ob der Stolz der Schweizer Hochseeflotte (Bild) auslaufen wird, um Bulgarien von “Putins Demokratur” und Frankreich von der Perfiditiät russisch-französischer Seemanöver zu überzeugen, ist demnach noch fraglich.
Sofia und Paris reagieren bisher gelassen, auch aus dem Grenzland liegen noch keine Reaktionen vor. Ob Paris die Flotte in Alarmbereitschaft versetzen wird bleibt abzuwarten, auch bei der Feuerwehr Sofia sind keine Mobilmachungen erkennbar.
Der “Ernsthaftigkeit der Bedrohung” sei man sich aber durchaus bewusst, verlautete es “unisono” aus beiden Hauptstädten. Beide Staaten seien Mitgliedsstaaten der NATO und der EU, damit durch multilaterale Bündnisverpflichtungen vor der Schweizer Bedrohung geschützt, der Eintritt eines Bündnisfalles werde jedoch nicht erwartet.
